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HP Desktop PCs - Verringern der Aufheizung im Computer zur Vermeidung von Überhitzung

Dieses Dokument gilt für HP Desktop-PCs.
Wenn die Temperaturen im Inneren des Computers über 35 °C steigen, erhöht sich das Risiko von Schäden an wichtigen internen Komponenten.
Sie können Überhitzung vermeiden, indem Sie sicherstellen, dass der Computer ausreichend belüftet wird, die Lüftungsschlitze regelmäßig gereinigt werden und dass das BIOS auf dem neuesten Stand ist
Bei Überhitzung des Computers treten möglicherweise folgende Probleme auf:
  • Nachdem Sie die Netztaste gedrückt haben, reagiert der Computer bei schwarzem Bildschirm nicht mehr und Windows wird nicht gestartet oder Windows wird gestartet, reagiert aber nicht.
  • Grundlegende Aufgaben oder Anwendungen nehmen mehr Zeit in Anspruch als sonst.
  • Windows reagiert nicht, führt plötzlich einen Neustart durch oder zeigt eine Fehlermeldung an, wenn es verwendet wird.
  • Spiele reagieren während des Spielens nicht mehr.
  • Die Lüfter im Computers werden lauter, da sie schneller rotieren, um Wärme nach außen abzuführen.
  • Maus und Tastatur reagieren nicht mehr.
Es gibt viele Gründe, warum sich Ihr Computer überhitzen kann. Der häufigste Grund sind Staubablagerungen auf den Lüftern, die die Wärme stauen. Verringern Sie die Wärme im Computers, um Schäden an den internen Komponenten zu vermeiden.

Schritt 1: Effizienz steigern, um Wärme zu reduzieren

Der Computer wird stärker belastet und generiert mehr Wärme, wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind oder wenn grafikintensive Spiele gespielt werden.
Verbessern Sie die Leistung mit folgenden Tipps.
  • Ändern Sie in der Registerkarte Systemstart im Task-Manager, welche Anwendungen beim Start von Windows ausgeführt werden.
  • Schließen Sie Anwendungen, nachdem Sie verwendet haben.
  • Schließen Sie den Internetbrowser, wenn Sie ihn nicht verwenden.
  • Verringern Sie die Spielauflösung und die Grafikeinstellungen, wenn der Computer sich beim Spielen stärker erwärmt als sonst.
Falls der Fehler weiterhin auftritt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 2: Computer abkühlen lassen

Entfernen Sie die Seitenabdeckung des Computers, um zu überprüfen, ob die wärmebedingten Probleme auf diese Weise beseitigt werden können.
  Warnung:
Die Kanten der Metallteile sind scharf. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht an Metallkanten im Inneren des Computers verletzen.
  1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie dann das Netzkabel ab.
  2. Entfernen Sie alle Gegenstände in der Nähe des Computers.
  3. Lockern oder entfernen Sie ggf. die Schrauben der Seitenabdeckung.
    Hinweis:
    Möglicherweise ist die seitliche Abdeckung des Computers anders befestigt, die Position der Schrauben sollte jedoch ähnlich sein.
    Beispiel für eine Schraubenposition an der Seitenabdeckung des Desktops
  4. Schieben Sie die Seitenabdeckung nach hinten und vom Computer weg und stellen Sie die Abdeckung dann beiseite.
      Warnung:
    Berühren Sie nie die internen Komponenten des Computers, auch wenn der Computer ausgeschaltet ist, um einen elektrischen Schlag zu vermeiden und den Computer nicht zu beschädigen.
  5. Schließen Sie das Netzkabel wieder an, schalten Sie den Computer ein und warten Sie dann fünf bis zehn Minuten.
  6. Öffnen Sie bei abgenommener Seitenabdeckung die Anwendung, die das Problem verursacht hat.
    • Wenn der Lüfter nicht funktioniert, bildet sich im Computergehäuse wahrscheinlich zu viel Wärme. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
    • Wenn die Behebung des Lüfterproblems das Problem nicht behebt, wird es möglicherweise durch eine Softwareanwendung verursacht und nicht durch die Aufheizung im Innern des Computers. Deinstallieren Sie die Anwendung, installieren Sie sie erneut und stellen Sie sicher, dass sie auf dem neuesten Stand ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Softwareanbieter, um Unterstützung zu erhalten.

Schritt 3: Lüfterbetrieb überprüfen

Möglicherweise handelt es sich um einen Lüfter, der nicht wie erwartet funktioniert und ersetzt werden muss. Abhängig von Ihrem Computermodell können der Typ und die Anzahl der Lüfter variieren.
Suchen Sie bei eingeschaltetem Computer die Lüfter im Inneren des Gehäuses und untersuchen Sie die Geräte dann auf eventuelle Probleme wie z. B. nicht funktionierende Lüfter oder ungewöhnliche Geräusche.
  Vorsicht:
Sie können eine Taschenlampe verwenden, mit der Sie jeden Lüfter lokalisieren können, legen Sie die Taschenlampe jedoch im Gehäuse nicht auf, um zu verhindern, dass die inneren Komponenten beschädigt werden.
Beispiel für einen HP Desktop-Computer (links) und einen HP Slimline-Computer (rechts)
     Beispiel für die Position von Lüftern in einem Standard-Desktop-Gehäuse und einem Slimline-Gehäuse
  1. Netzteillüfter
  2. Grafikkartenlüfter
  3. Prozessorlüfter
  4. Lüftungsschlitze des Netzteils
  5. Lüftungsschlitze des Gehäuselüfters
  6. Gehäuselüfter
  • Wenn alle Lüfter ordnungsgemäß funktionieren, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  • Falls ein Lüfter ein lautes Knarren verursacht oder sich nicht bewegt, liegt ein Problem mit dem Lüfter vor. Weitere Informationen finden Sie unter Lüfter ist laut und rotiert ständig (Windows).
      Vorsicht:
    Verwenden Sie den Computer nicht, wenn ein Lüfter nicht ordnungsgemäß funktioniert. Im Laufe der Zeit können die Auswirkungen konstant hoher Temperaturen andere wichtige interne Komponenten beschädigen.

Schritt 4: Einheit reinigen

Um einige der Komponenten und die Lüfter im Inneren des Computers hat sich möglicherweise Staub angesammelt. Der Staub verstopft die kleinen Luftkanäle zwischen den Metallflächen und hält die Wärme wie eine Decke.
  Warnung:
Setzen Sie eine Schutzbrille und eine Staubmaske zum Schutz der Augen und Nasenschleimhäute auf, wenn Sie den Staub mit Druckluftspray entfernen.
  1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie dann das Netzkabel ab.
  2. Reinigen Sie die Lüftungsschlitze außen am Gehäuse mit einem Staubsauger, insbesondere die Lüftungsschlitze der Stromversorgung.
      Vorsicht:
    Verwenden Sie den Staubsauger nicht im Inneren des Computers, damit die internen Komponenten nicht beschädigt werden.
    Beispiele für die Positionen der Schlitze
  3. Reinigen Sie die Lüfter im Inneren des Computers mit Druckluftspray.
    Bei flüssigen Kühlsystemen muss der Kühler gründlich gereinigt werden.
  4. Befestigen Sie die Seitenabdeckung an der Rückseite des Computers.
  5. Verbinden Sie das Netzkabel wieder und schalten Sie den Computer dann ein.
Falls der Fehler weiterhin auftritt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 5: Adäquate Belüftung sicherstellen

Die ordnungsgemäße Belüftung des Computers ist wichtig, um im Inneren eine optimale Temperatur unter 30 °C aufrechtzuerhalten.
Befolgen Sie diese Richtlinien, um eine ordnungsgemäße Belüftung sicherzustellen:
  • Sorgen Sie dafür, dass der Computer aufrecht auf einer stabilen und ebenen Fläche steht.
  • Lassen Sie an der Vorder- und der Rückseite des Computers mindestens 15,25 cm Freiraum.
  • Wenn der Computer in großen Höhen (über 1.500 m) verwendet wird, sorgen Sie für ausreichende Kühlung des Computers. Wenn der Computer in eine höhere Höhe bewegt wird, nimmt die Temperatur im Inneren des Computers alle 300 m um etwa 1 °C alle 300 m ab.
Falls der Fehler weiterhin auftritt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 6: Aufstellen des Computers in einem kühleren Raum

Stellen Sie den Computer im Haus oder Büro in einem kühleren Raum auf. Eine etwas geringere Temperatur kann bereits ausreichen, um zu verhindern, dass eine Komponente ausfällt.
Wenn das nicht möglich ist und das Problem weiterhin besteht, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 7: Aktualisieren des BIOS

Das BIOS des Computers ist möglicherweise veraltet. Suchen Sie nach einem BIOS-Update von HP.
  Vorsicht:
Stellen Sie sicher, dass Sie das BIOS-Update für Ihr spezielles Computermodell installiert haben. Wenn Sie das falsche Update installieren, kann die Funktionsfähigkeit des Computers beeinträchtigt werden.
  1. Rufen Sie Software- und Treiber-Downloads auf und navigieren Sie dann zu der Geräteseite Ihres Computers.
  2. Suchen Sie in der Liste nach BIOS.
    • Falls die Option nicht zur Verfügung steht, ist das BIOS auf dem neuesten Stand.
    • Falls die Option zur Verfügung steht, klicken Sie auf BIOS und anschließend neben dem Update auf herunterladen. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm und führen Sie dann einen Neustart des Computers durch. Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisierung des BIOS (Basic Input/Output System).
Wenn das BIOS auf dem neuesten Stand ist oder das Problem weiterhin besteht, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 8: Wärmeleitpaste auf dem Prozessor ersetzen

Das Ersetzen der Wärmeleitpaste zwischen Kühlkörper und Prozessor unterstützt die Lüfter und trägt zu einer optimalen inneren Temperatur bei. Die Wärmeleitpaste kann im Laufe der Zeit austrocknen und reißen, sodass die Lüfter intensiver arbeiten und den Prozessor zusätzlich belasten.
Hinweis:
Ersetzen Sie die Wärmeleitpaste nicht, wenn auf Ihren Computer noch der Garantie besteht.
  1. Halten Sie Folgendes bereit:
    • Wärmeleitpaste
    • Flachschlitz- oder TR15-Schraubendreher
    • Wattestäbchen oder Mikrofasertuch
    • ESD-Armband zum Schutz vor elektrostatischer Entladung oder leitfähige Schaumstoffpolster für die ordnungsgemäße Erdung
    • Reinigungslösung z. B. Isopropylalkohol oder Reiniger für Wärmeleitpasten
        Vorsicht:
      Standard-Spiritus (70 %) darf nicht verwendet werden, da er zu Korrosion führen und die internen Teile beschädigen kann.
  2. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie dann das Netzkabel ab.
  3. Lockern oder entfernen Sie ggf. die Schrauben der Seitenabdeckung.
  4. Schieben Sie die Seitenabdeckung nach hinten und vom Computer weg und stellen Sie die Abdeckung dann beiseite.
      Warnung:
    Die Kanten der Metallteile sind scharf. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht an Metallkanten im Inneren des Computers verletzen.
    Lesen Sie bei Kühlflüssigkeitssysteme im Wartungshandbuch Ihres Computeranbieters nach, wie Sie auf den Prozessor zugreifen können.
  5. Stellen Sie den Desktop vorsichtig so auf die Seite, dass die Hauptplatine parallel zur Arbeitsoberfläche liegt.
  6. Erden Sie sich zuvor Sie mit einem antistatischen ESD-Armband, bevor Sie in den Computer greifen.
      Vorsicht:
    ESD (elektrostatische Entladung) kann die internen Computerkomponenten leicht beschädigen. HP empfiehlt HP, dass Sie zur Erdung ein ESD-Armband einsetzen, bevor Sie diese Schritte ausführen.
    Sie können sich auch auf einen Boden ohne Teppich oder eine ableitenden Arbeitsoberfläche stellen z. B. auf eine leitenden Schaumstoffunterlage, um die ESD zu reduzieren.
  7. Trennen Sie das Netzkabel des Lüfters von der Hauptplatine.
    Trennen Sie das Netzkabel des Prozessorlüfters
  8. Entfernen Sie die vier Schrauben um den Prozessorlüfter im sternförmigen Muster statt im Uhrzeigersinn, um einen unnötigen Druck auf der Hauptplatine zu vermeiden.
    Beispiel: sternförmiges Entfernen der Schrauben
    Beispiel: sternförmiges Entfernen der Schrauben
  9. Ziehen Sie den Lüfter von der Hauptplatine ab und stellen Sie ihn dann mit dem Lüfter nach unten auf eine ebene Oberfläche.
  10. Feuchten Sie ein Wattestäbchen oder ein Mikrofasertuch leicht mit Reinigungslösung z. B. Isopropylalkohol an.
    Mit Alkohol befeuchtetes fusselfreies Tuch
  11. Lokalisieren Sie die Wärmeleitpaste auf dem Prozessor.
      Positionen der Wärmeleitpaste am Kühlkörper und am Prozessor
    1. Kühlkörper
    2. Prozessor
  12. Wischen Sie die Prozessoroberfläche vorsichtig ab, bis jegliche Wärmeleitpaste entfernt wurde.
      Vorsicht:
    Entfernen Sie den Prozessorchip nicht aus dem Sockel. Die empfindlichen Pins können leicht beschädigt werden.
    Säubern des PC
  13. Reinigen Sie die Oberfläche des Kühlkörpers, bis jegliche Wärmeleitpaste entfernt ist.
    Reinigen des Notebooks
  14. Überprüfen Sie den Kühlkörper und die Prozessorkanten auf Wärmeleitpaste und reinigen Sie dann die gefundene Paste.
  15. Tragen Sie eine erbsengroße Menge Wärmeleitpaste in der Mitte des Prozessors auf.
    Auftragen der Wärmeleitpaste
  16. Zentrieren Sie den Kühlkörper auf dem Prozessor und richten Sie dann die Schrauben an den passenden Öffnungen an der Hauptplatine aus.
    Zentrieren und Ausrichten des Prozessorlüfters auf der Hauptplatine
  17. Ziehen Sie die Schrauben in einem sternförmigen Muster bis zum Anschlag an.
      Vorsicht:
    Ziehen Sie die Schrauben nicht zu fest an. Übermäßiger Druck kann den Prozessorsockel beschädigen und zu Rissen an der Hauptplatine führen.
    Befestigen des Prozessorlüfters auf der Hauptplatine
  18. Verbinden Sie das Lüfter-Netzkabel wieder mit seinem Steckplatz auf der Hauptplatine.
  19. Befestigen Sie die Seitenabdeckung an der Rückseite des Computers.
  20. Verbinden Sie das Netzkabel wieder und schalten Sie den Computer dann ein.
Falls der Fehler weiterhin auftritt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 9: Auf Hardwarefehler testen

Testen Sie die Computer-Hardware wie Speicher, Prozessor oder Grafikhardware auf Fehler. Die meisten HP Desktop-Computer verfügen über eine Diagnosesoftware zum Überprüfen auf Hardwarefehler. Weitere Informationen finden Sie unter Testen auf Hardwarefehler.
Wenn die Hardware defekt ist, ersetzen Sie die schadhafte Komponente und fahren mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 10: HP Kundensupport kontaktieren

Falls das Problem durch die oben aufgeführten Schritte nicht behoben werden kann, wenden Sie sich an den HP Kunden Support, um sich über Garantien und Serviceoptionen zu informieren.


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