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HP Digital Sending-Software 4.25  - Konfiguration von Standardeinstellungen für DSS-Workflows auf FutureSmart-Geräten

Die Registerkarte "Einstellungen" in einer MFP-Konfiguration von DSS erlaubt das Setzen von Standard-Scannereinstellungen wie z. B. Papierformat und Dokumententyp entsprechend den Elementen in den Bildschirmen Weitere Optionen, die in jeder Anwendung auf dem Gerät verfügbar sind. Diese Einstellungen gelten für alle Auftragstypen in Geräteserien vor FutureSmart und für alle Auftragstypen außer Workflows in FutureSmart-Geräten. Zur Problembehebung bei dieser Einschränkung kann eine zusätzliche Konfigurationsdatei erstellt werden, um diese Standardwerte in Workflowaufträgen für FutureSmart-Geräte anzuwenden. Im Grunde bietet diese Konfigurationsdatei Einstellungen für FutureSmart-Workflows, die die verfügbaren Einstellungen auf den Einstellungs-Registerkarten des Konfigurationsdienstprogramms für die anderen Auftragstypen weit übertreffen. Diese Einstellungen und Beispielkonfigurationen werden nachfolgend beschrieben.
FutureSmartWorkflowSettings-Datei
Die Einrichtung dieser benutzerdefinierten Konfigurationseinstellungen beginnt mit der Erstellung einer Datei namens FutureSmartWorkflowSettings.xml im DSS-Installationsverzeichnis (meist C:\Programme\Hewlett-Packard\HP MFP Digital Sending Software oder C:\Programme (x86)… auf 64-Bit-Betriebssystemen).
Konfigurationseinträge in dieser Datei werden an das FutureSmart-Gerät übermittelt, sobald eine Kommunikation durchgeführt wird, wenn An Workflow senden für dieses Gerät aktiviert ist.
Die Datei folgt dem Branchenstandard-Dateiformat XML, wo die Begriffe Element, Attribut und Elementwert (der Inhalt) verwendet werden, um verschiedene Arten von Informationen in der Datei zu beschreiben. Ein Element umfasst ein Start-Tag der Form <elementName> und ein End-Tag der Form </elementName>. Das Start-Tag des Elements kann ein Attribut enthalten und das Element selbst kann Inhalte oder andere Elemente in einer geschachtelten Struktur enthalten. Folgendes einfaches Beispiel zeigt eine XML-Datei:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
  Hinweis:
Dieses Dokument enthält keine Informationen zum obenstehenden Kopfzeilentext, stellen Sie nur sicher, dass es vorhanden ist.
<rootElement><Element1><childElementA attribute=“value”>child element A value</childElementA><childElementB>child element B value</childElementB></Element1><Element2>element #2 value</Element2></rootElement>
Dieses Whitepaper kann nicht als eine umfassende Einführung für XML dienen, doch das oben gezeigte Format ist alles, was für die Erstellung einer gültigen FutureSmartWorkflowSettings.xml-Datei notwendig ist. Die Basisdatei muss die folgenden Elemente enthalten: Die XML-Kopfzeile, das Element <FutureSmartWorkflowSettings>, das Element <Form> und eines oder mehr Elemente entsprechend einer unten gezeigten "Konfigurationseinstellung":
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><FutureSmartWorkflowSettings><Form name="DEFAULT"><config-setting userChangeable="true" limitValues=”value1 value2”>default value</config-setting></Form></FutureSmartWorkflowSettings>
"Form"-Element und "Name"-Attribut
Das grundlegende Beispiel oben zeigt ein Attribut auf dem Form-Element namens "Name". Dieser Attributwert kann entweder DEFAULT sein, wobei die Konfigurationseinstellungen für alle Workflow-Formulare gelten, oder er kann dem genauen Workflow-Formularnamen entsprechen, wie in der Workflow-Registerkarte des DSS-Konfigurationsdienstprogramms angegeben. Mehrere Form-Elemente können in der XML-Datei angegeben werden, was die benutzerdefinierte Konfiguration von Standardeinstellungen auf einer Pro-Workflow-Formularbasis ermöglicht. Beachten Sie das untenstehende Beispiel, in dem das Workflow-Formular LEGAL_PAPER_ONLY eine spezielle Konfiguration haben kann und die DEFAULT-Konfiguration von allen anderen Workflow-Formularen verwendet wird.
Abbildung : Beispiel
Konfigurationseinstellungen für Element-Attribute
Konfigurationseinstellungselemente haben zwei Attribute, um den Wert der Standardkonfigurationseinstellungen zu ergänzen. Wie vorher beschrieben, werden Attribute in das Start-Tag des Elements wie hier gezeigt eingefügt:
<config-setting userChangeable="true" limitValues=”value1 value2”>default value</config-setting>
Die Konfigurationselement-Attribute lauten folgendermaßen:
userChangeable—Alle Einstellungen auf den Seiten für Mehr Optionen der Geräteanwendung können standardmäßig geändert werden. Dieses Attribut dient dazu, dem Benutzer das Ändern des Standardelementswerts durch Setzen des Attributs auf wahr oder falsch zu ermöglichen oder nicht zu ermöglichen. HP empfiehlt, für mehr Klarheit dieses Attribut immer zu verwenden.
limitValues—Dieses Attribut steht bei einigen Konfigurationseinstellungen zur Verfügung, wie innerhalb der Beschreibung der einzelnen Elemente unten ersichtlich ist. Dieses Attribut schränkt die verfügbaren Werte, die ein Benutzer auswählen kann, auf eine Teilmenge der Werte ein, die normalerweise für eine bestimmte Konfigurationseinstellung verfügbar sind. Gültige Einträge für limitValues entsprechen derselben Liste von verfügbaren Werten wie unten für jedes Element der Konfigurationseinstellungen angegeben. Einträge für limitValues können keinen Wert annehmen, der sonst nicht auf dem Gerät verfügbar ist. Der userChangeable-Attributwert muss beim Verwenden dieses Attributs auf wahr gesetzt werden.
Verfügbare Konfigurationseinstellungs-Elemente
Nun, da das Format der Einstellungsdatei eingerichtet ist, sollte die folgende Liste der verfügbaren Konfigurationseinstellungen geprüft werden, um die Namen und verfügbaren Werte zu identifizieren, die während der Konstruktion der Standardwerte der Konfigurationseinstellungs-Elemente verwendet werden.
Die Elementnamen und Elementwerte müssen den hier beschriebenen Angaben (einschließlich Groß- und Kleinschreibung) genau entsprechen. Diese Dokumentenscan-Konfigurationselemente sind alle optional – kann bei einem Element der Standardwert nicht geändert werden, wird weiterhin der Gerätestandardwert verwendet. Es wird empfohlen, Standardwerte nur wenn notwendig zu ändern.
jobAssemblyMode—Auch bekannt als "Auftragserstellungs"-Modus – ermöglicht mehrere Scanvorgänge, wie z. B. das Senden mehrerer Ladungen zum ADF, indem statt dem Ausführen eines einzelnen Scan-/Sendeauftrags nach dem Drücken der Start-Schaltfläche vom Benutzer weitere Seiten angefordert werden, bevor der Auftrag gesendet wird.
Verfügbare Werte:
  • TRUE
  • FALSE
duplexMode—Zeigt an, ob beide Seiten eines Dokuments gescannt werden sollen.
Verfügbare Werte:
  • TRUE
  • FALSE
pageSize—Gibt das Papierformat des Zieldokuments an. Wenn die gescannte Seitengröße von diesem Ziel abweicht, wird der Inhalt durch Verkleinern/Vergrößern oder, falls notwendig, durch Beschneiden an diese Zielseitengröße angepasst. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • SEND_PAGESIZE_LETTER
  • SEND_PAGESIZE_LEGAL
  • SEND_PAGESIZE_EXEC
  • SEND_PAGESIZE_A4
  • SEND_PAGESIZE_A5
  • SEND_PAGESIZE_JB5
  • SEND_PAGESIZE_MIXED
  • SEND_PAGESIZE_LEDGER
  • SEND_PAGESIZE_A3
  • SEND_PAGESIZE_JB4
  • SEND_PAGESIZE_STATEMENT
  • SEND_PAGESIZE_8.5x13
pageOrientation—Gibt die Seitenausrichtung des Zieldokuments an. Wenn die gescannte Seitenausrichtung von diesem Ziel abweicht, wird der Inhalt durch Drehen um 90 Grad im Uhrzeigersinn an diese Zielseitenausrichtung angepasst.
Verfügbare Werte:
  • SEND_PAGE_ORIENTATION_PORTRAIT
  • SEND_PAGE_ORIENTATION_LANDSCAPE
colorMode—Gibt an, ob das Zieldokument in Farbe oder in Graustufen (mono) ausgegeben werden soll.
Verfügbare Werte:
  • SEND_COLORMODE_MONO
  • SEND_COLORMODE_COLOR
resolution—Gibt die Bildauflösung des Zieldokuments an. Nicht alle Auflösungen stehen auf allen Geräten zur Verfügung, daher wird die Konfigurationseinstellung falls notwendig auf die nächste verfügbare Auflösung gesetzt. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • SEND_RESOLUTION_600x600
  • SEND_RESOLUTION_400x400
  • SEND_RESOLUTION_300x300
  • SEND_RESOLUTION_200x200
  • SEND_RESOLUTION_150x150
  • SEND_RESOLUTION_75x75
fileType—Gibt den Dateityp des Zieldokuments an. Wenn ein OCR-Dateityp als Standardwert angegeben oder in limitValues aufgeführt wird, muss das Kontrollkästchen "OCR-Datei generieren" im Eigenschaften-Dialogfeld des Workflow-Formulars ausgewählt werden. Wie eben gezeigt, steht das limitValues-Attribut für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • SEND_FILETYPE_PDF
  • SEND_FILETYPE_MTIFF
  • SEND_FILETYPE_TIFF
  • SEND_FILETYPE_JPEG
  • SEND_FILETYPE_TEXT_OCR
  • SEND_FILETYPE_PDF_OCR_TEXTUNDERIMAGE
  • SEND_FILETYPE_CSV_OCR
  • SEND_FILETYPE_RTF_OCR
  • SEND_FILETYPE_XML_OCR
  • SEND_FILETYPE_HTML_OCR
outputQuality—Gibt die Ausgabequalität des Zieldokuments an. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • SEND_OUTQUALITY_HIGH
  • SEND_OUTQUALITY_MEDIUM
  • SEND_OUTQUALITY_LOW
optimizeTextPhoto—Gibt den Optimierungsgrad der Qualität des Zielbildes in Richtung Text oder Grafik an. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_TEXT
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_MIXED_0
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_MIXED_1
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_MIXED_2
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_MIXED_3
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_MIXED_4
  • SEND_OPTIMIZETEXTPHOTO_GRAPHIC
imageAdjustDarkness—Gibt an, wie dunkel das Zielbild sein soll. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • Ganze Zahlen von 0 (hell) bis 8 (dunkel)
imageAdjustBackgroundCleanup—Gibt den Grad an, zu dem versucht werden soll, Hintergrundfehler im ursprünglichen Bild zu korrigieren. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • Ganze Zahlen von 0 (keine Korrektur) bis 8 (aggressive Korrektur)
imageAdjustSharpness—Gibt die Schärfestufe an, die auf das Zielbild angewendet werden soll. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • Ganze Zahlen von 0 (weich) bis 4 (scharf)
imageAdjustContrast—Gibt die Kontraststufe an, die auf das Zielbild angewendet werden soll. Das limitValues-Attribut steht für dieses Element zur Verfügung.
Verfügbare Werte:
  • Ganze Zahlen von 0 (niedriger Kontrast) bis 8 (hoher Kontrast)
Beispiel
Das folgende Beispiel setzt die Standardseitengröße des Zielbilds auf "Legal" und erlaubt dem Benutzer die Änderung des Standardwerts im Formular LEGAL_PAPER_ONLY nicht. Es richtet auch den Standarddateityp PDF für alle Formulare ein, erlaubt dem Benutzer aber, entweder PDF oder JPEG über das limitValues-Attribut auszuwählen. Beachten Sie, dass die Einstellung des Dateityps sowohl in den Formularkonfigurationen für DEFAULT als auch für LEGAL_PAPER_ONLY vorgenommen werden muss, da die Standardkonfigurationseinstellungen nicht von anderen Formularkonfigurationen übernommen werden.
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><FutureSmartWorkflowSettings><Form name="LEGAL_PAPER_ONLY"><pageSize userChangeable="false">SEND_PAGESIZE_LEGAL</pageSize><fileType userChangeable="true" limitValues="SEND_FILETYPE_PDF SEND_FILETYPE_JPEG">SEND_FILETYPE_PDF</fileType></Form><Form name="DEFAULT"><fileType userChangeable="true" limitValues="SEND_FILETYPE_PDF SEND_FILETYPE_JPEG">SEND_FILETYPE_PDF</fileType></Form></FutureSmartWorkflowSettings>
Nutzung
Nachdem die Datei FutureSmartWorkflowSettings.xml erstellt wurde, sollte sie in das DSS-Installationsverzeichnis platziert werden. Wenn das Konfigurationsdienstprogramm geöffnet wird und Kommunikation mit gebunden Geräten stattfindet, werden die in dieser Datei angegebenen Konfigurationseinstellungen auf die Geräte-Workflowanwendung für FutureSmart-Geräte angewendet, für die Workflows aktiviert sind. Wenn auf einem geprüften FutureSmart-Gerät keine Konfiguration gefunden wird, die der in der Einstellungsdatei angegebenen entspricht, gibt es aller Wahrscheinlichkeit nach einen Fehler in den Werten oder der Formatierung der Datei. Schließen Sie das Konfigurationsdienstprogramm, nehmen Sie entsprechende Änderungen an FutureSmartWorkflowSettings.xml vor und öffnen Sie das Konfigurationsdienstprogramm erneut, um diese neuen Änderungen zu übermitteln.
FutureSmartWorkflowSettings.xsd-Schemadatei
Für fortgeschrittene Benutzer, die mit XML- und XSD-Schemata vertraut sind, ist die Schemadatei FutureSmartWorkflowSettingsSchema.xsd, die den oben angeführten Konfigurationseinstellungen entspricht, zum kontextbezogenenen Bearbeiten und zur Prüfung der FutureSmartWorkflowSettings.xml-Datei im DSS-Installationsverzeichnis enthalten.

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