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HP Notebook PCs - Informationen zu Solid-State-Festplattenlaufwerken

Ein Solid-State-Laufwerk (SSD), das in vielen HP Computern enthalten ist, speichert Daten in einem Solid-State-Speicher. Das SSD unterscheidet sich von einem herkömmlichen Festplattenlaufwerk dadurch, dass es keine Platten, Zugriffsarme oder andere bewegliche Teile (wie z. B. die Schreib-/Leseköpfe) enthält. Da ein SSD über keine beweglichen Teile verfügt, arbeitet es geräuschlos, kann schneller lesen und schreiben und ist deutlich robuster gegenüber Erschütterungen. Dies bedeutet, dass andere Gesichtspunkte für die Wartung und etwas andere Gesichtspunkte für die Verwendung hinsichtlich der Funktionen „Ruhezustand“ und „Energiesparmodus“ gelten.

Wartung von Solid-State-Festplattenlaufwerken

Eine regelmäßige Wartung der Solid-State-Festplattenlaufwerke ist nicht erforderlich. Da mit SSDs Lesevorgänge parallel auf verschiedenen Abschnitten des Laufwerks ausgeführt werden, führt eine Defragmentierung höchstens zu Verschleiß, bringt aber keinen Nutzen für das Laufwerk. Integrierte Optimierungstools wie TRIM, Garbage Collection und Wiper Utility werden direkt über das System und das SSD kontrolliert. Wenn das Laufwerk und der Systemtreiber diese Funktionen unterstützen, werden sie im Allgemeinen automatisch im Hintergrund ausgeführt.
In einigen Fällen muss die SSD-Optimierung manuell gestartet werden oder die Hilfsprogramme müssen so konfiguriert werden, dass sie nach einem vordefinierten Zeitplan gestartet werden. Zur Optimierung müssen Sie zunächst den Hersteller und die Firmware Ihres SSD ermitteln. Wenn Sie ein von Intel hergestelltes SSD verwenden, kann es sein, dass die Optimierung automatisch durchgeführt wird. Wenn Sie diese manuell vornehmen müssen, müssen Sie hierfür die Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel installieren.
Stellen Sie regelmäßig sicher, dass Ihre SSD-Firmware auf dem neuesten Stand ist. Veraltete Firmware könnte zu Kompatibilitätsproblemen mit dem Betriebssystem führen. Windows Update sollte die jeweils neueste Firmware-Version für das SSD auf dem neuesten Stand halten, so wie es bei den anderen Hardware-Teilen in Ihrem Computer der Fall ist, aber Sie können die Firmware-Version auch manuell prüfen.

Prüfen des SSD-Herstellers und der Firmware

Um den Hersteller des SSD und die Firmware-Version zu ermitteln und zu bestimmen, ob eine Optimierung auf einem SSD-Laufwerk implementiert werden sollte, gehen Sie wie folgt vor.
  1. Für Windows 7 und Vista: Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, wählen Sie Eigenschaften aus und klicken Sie anschließend auf Geräte-Manager.
    Für Windows XP: Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, wählen Sie die Registerkarte Hardware aus und klicken Sie anschließend auf Geräte-Manager.
  2. Doppelklicken Sie im Fenster Geräte-Manager auf den Eintrag Laufwerke, um die Liste von Laufwerken zu erweitern. Dann werden Modell und Hersteller des SSD angezeigt.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das SSD und wählen Sie die Option Eigenschaften aus.
  4. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften die Registerkarte Details aus. Die Firmware-Version wird unter Wert angezeigt.
    Abbildung : Properties [Eigenschaften]
    Registerkarte „Eigenschaften“, Details
  5. Für Samsung-SSDs: Laden Sie die Samsung Magician-Software herunter. Dieses Tool scannt Ihr SSD und bestimmt, ob die Firmware auf dem neuesten Stand ist. Wenn dies nicht der Fall ist, werden Sie dazu aufgefordert, eine aktuellere Version zu installieren.
    Die Optimierung wird auf einem Samsung-SSD nur mit Windows 7 automatisch implementiert, sie kann aber nicht mit anderen Windows-Systemen implementiert werden. Sie können keine weitere Maßnahme durchführen und können dieses somit Dokument schließen.
    Hinweis:
    Samsung Magician funktioniert nur mit Samsung-SSDs, die über offene Marktkanäle erworben wurden. Samsung Magician ist nicht mit Samsung-SSDs kompatibel, die in kommerziellen Systemen von HP enthalten sind oder über die HP-Kanäle für kommerzielle Systeme gekauft wurden, da diese Laufwerke über eingebettete HP-eigene Firmware verfügen.
    Für Intel-SSDs Gehen Sie zum Download-Center von Intel und suchen Sie nach dem „Intel SATA Solid-State Drive Firmware Update Tool“, um zu bestimmen, ob für die Firmware Ihres SSD ein Update vorhanden ist.
    Abhängig vom Treiber, der zur Verwaltung Ihres Intel-SSD verwendet wird, wird die Optimierung möglicherweise nicht automatisch durchgeführt. Fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort, um mehr zu erfahren.

Bestimmen des Treibers des Intel-SSD

Wenn Sie ein Intel-SSD besitzen, kann es sein, dass die Optimierung manuell durchgeführt werden muss. Die Maßnahmen hängen vom SSD-Treiber und dem Betriebssystem ab. Gehen Sie zur Bestimmung des Intel SSD-Treibers wie folgt vor:
  1. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften des Intel-SSD die Registerkarte Treiber aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Treiber-Details.
  2. Im Fenster Treiberdatei-Details können Sie unter Treiberdateien sehen, welchen Treiber das SSD verwendet.
    Abbildung : Details zur Treiberdatei
    Fenster „Treiberdatei-Details“
  3. Windows 7: Wenn Sie den Speichertreiber Microsoft AHCI (msahci.sys) besitzen, wird die Optimierung automatisch vom Betriebssystem ausgeführt. Sie können keine Maßnahme durchführen und können somit dieses Dokument schließen.
    Wenn Sie den Treiber Intel® Matrix Storage Manager (iaStor.sys) besitzen, erfolgt die Optimierung nicht automatisch. Fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort, um zu erfahren, wie Sie die Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel manuell implementieren.
    Für Windows Vista und XP: Die Optimierung wird nicht für jeden Treiber standardmäßig automatisch durchgeführt. Fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort, um zu erfahren, wie Sie die Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel manuell implementieren.

Verwendungszweck der Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel®

Die Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel® ist erforderlich, um die Optimierungseinstellungen für Intel-SSDs zu überprüfen und zu konfigurieren, die folgende Kriterien erfüllen:
  • Alle Windows 7-, Vista- oder XP-Computer mit dem Treiber Intel® Matrix Storage Manager (iaStor.sys).
  • Alle Windows Vista- oder XP-Computer mit dem Speichertreiber Microsoft AHCI (msahci.sys).
Die Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel® ist auf HP Computern nicht werkseitig installiert, aber Sie können sie vom Download-Center von Intel herunterladen. Die Toolbox führt Sie durch den Prozess, mit dem Sie Ihr entsprechendes Intel-SSD optimieren.
Im Benutzerhandbuch der Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel, das ebenfalls zum Herunterladen verfügbar ist, finden Sie genaue Anweisungen zu Installation, Einrichtung und Verwendung.
Hinweis:
Intel-SSDs der ersten Generation mit Firmware-Versionen, die älter sind als 2CV102HA, unterstützen TRIM nicht. Mit der Toolbox für das Solid-State-Laufwerk von Intel erfahren Sie, ob Sie ein Intel-SSD der ersten Generation besitzen und dieses die TRIM-Funktion nicht implementieren kann.

Verwendung des Ruhezustands und des Energiesparmodus bei SSDs

Ein Computer sollte in einen Zustand mit geringerem Stromverbrauch versetzt werden, bevor er bewegt oder länger nicht verwendet wird. Statt den Computer auszuschalten, können Sie ihn entweder in einen Ruhezustand oder in einen Energiesparmodus versetzen, um Energie zu sparen und die Daten zu schützen. Verwenden Sie die folgenden Informationen, um zu ermitteln, wie der Ruhezustand und der Energiesparmodus am besten konfiguriert werden können.
  • Im Unterschied zu Computern mit herkömmlichen Festplatten, die mehrere Sekunden benötigen, um in einen betriebsbereiten Zustand zurückzukehren, startet ein Computer mit einem Solid-State-Laufwerk (SSD) aus dem Ruhezustand genau so schnell wie aus dem Energiesparmodus.
  • Wenn das Betriebssystem auf einem Solid-State-Laufwerk installiert ist, verwenden Sie den Ruhezustand, um den Akkubetrieb zu schonen. Der Energiesparmodus erfordert ständig eine kleine Strommenge, die den Akku allmählich entleert. Der Ruhezustand verbraucht hingegen keinen Strom.
  • Auf einem Computer mit einem Solid-State-Laufwerk werden die im Speicher vorhandenen Daten beim Eintreten in den Ruhezustand zur Speicherung auf das SSD geschrieben. Deshalb muss die Mindestgröße des freien Speicherplatzes auf dem SSD gleich groß sein wie der Speicher Ihres Computers. Wenn Ihr Computer z. B. 4 GB Speicher besitzt, sollten auf dem SSD mindestens 4 GB freier Speicherplatz für den Ruhezustand vorhanden sein.


Land/Region: Flag Deutschland

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