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HP 18 All-in-One Business PC - BIOS-Einrichtung

Computer-Setup-Dienstprogramm (F10)
Verwenden Sie das Computer-Setup-Dienstprogramm (F10) für die folgenden Aufgaben:
  • Ändern der Werkseinstellungen.
  • Einstellen von Datum und Uhrzeit des Systems.
  • Festlegen, Anzeigen, Ändern oder Bestätigen der Systemkonfiguration einschließlich der Einstellungen für Prozessor, Grafik, Speicher, Sound, Massenspeicher, Kommunikationsverbindungen und Eingabegeräte.
  • Ändern der Startreihenfolge der bootfähigen Komponenten wie Festplatten, optischen Laufwerken oder USB-Flash-Laufwerken.
  • Aktivieren der Funktion "Quick Boot" (Schnellstart), die schneller als die Funktion "Full Boot" (Komplettstart) ist, jedoch weniger Diagnosetests durchführt. Sie können folgende Optionen auswählen:
    • immer "Quick Boot" (Standardeinstellung),
    • "Full Boot" in festgelegten Zeitabständen (alle 1 bis 30 Tage) oder
    • immer "Full Boot".
  • Aktivieren oder Deaktivieren von Meldungen beim Selbsttest beim Systemstart (POST), um den Anzeigestatus der POST-Meldungen zu ändern. Das Deaktivieren der POST-Meldungen unterdrückt die meisten POST-Meldungen wie die Speicherzählung, den Gerätenamen und andere Textmeldungen, bei denen es sich nicht um Fehlermeldungen handelt. Wenn ein POST-Fehler auftritt, wird der Fehler unabhängig vom Modus immer angezeigt. Um POST-Meldungen manuell zu aktivieren, drücken Sie während des POST eine beliebige Taste (außer F1 bis F12).
  • Einrichten einer Eigentümerkennung, deren Inhalt immer angezeigt wird, wenn das System eingeschaltet oder neu gestartet wird.
  • Eingeben der Systemkennung oder der Eigentumsidentifizierungsnummer, die die Firma dem Computer zugeordnet hat.
  • Aktivieren der Aufforderung zur Eingabe des Kennworts beim Einschalten bei einem Neustart (Warmstart) und beim Einschalten des Systems.
  • Einrichten eines Setup-Kennworts, das den Zugang zum Computer-Setup-Dienstprogramm (F10) und zu den in diesem Abschnitt beschriebenen Einstellungen steuert.
  • Schützen der integrierten E/A-Funktionen einschließlich der seriellen, USB- oder parallelen Anschlüsse, des Audiosystems oder des integrierten Netzwerk-Controllers (NIC), sodass sie ohne Aufhebung dieses Schutzes nicht verwendet werden können.
  • Aktivieren oder Deaktivieren der Möglichkeit des Systemstarts von einem Wechsellaufwerk.
  • Beheben von Fehlern in der Systemkonfiguration, die vom Selbsttest beim Systemstart (POST) gefunden, jedoch nicht automatisch korrigiert wurden.
  • Replizieren der Systemkonfiguration durch Speichern der Systemkonfiguration auf einem USB-Gerät und Wiederherstellen der Systemkonfiguration auf einem oder mehreren Computern.
  • Durchführen von Selbsttests auf einer bestimmten ATA-Festplatte (falls dies von vom Laufwerk unterstützt wird).
  • Aktivieren oder Deaktivieren der DriveLock-Sicherheitsfunktion (falls dies vom Laufwerk unterstützt wird).
Verwenden des Computer-Setup-Dienstprogramms (F10)
Der Zugriff auf das Computer-Setup-Dienstprogramm ist nur durch das Einschalten des Computers oder das Neustarten des Systems möglich. Um auf das Menü "Computer-Setup" zuzugreifen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
  • Schalten Sie den Computer ein oder starten Sie ihn neu.
  • Drücken Sie wiederholt F10, wenn die Monitor-LED grün aufleuchtet, um auf das Dienstprogramm zuzugreifen.
    Endbenutzer können auch Esc drücken, um zu einem Menü zu gelangen, mit dem sie auf verschiedene Optionen beim Systemstart zugreifen können, einschließlich des Computer-Setup-Dienstprogramms.
      Hinweis:
    Wenn Sie F10 nicht zum richtigen Zeitpunkt drücken, müssen Sie den Computer neu starten und – sobald die Monitor-LED grün aufleuchtet – erneut wiederholt F10 drücken, um auf das Dienstprogramm zuzugreifen.
  • Im Menü des Computer-Setup-Dienstprogramms werden fünf Überschriften angezeigt: File (Datei), Storage (Speicher), Security (Sicherheit), Power (Energieverwaltung) und Advanced (Erweitert).
  • Verwenden Sie den Linkspfeil und den Rechtspfeil, um die gewünschte Überschrift auszuwählen. Verwenden Sie den Aufwärtspfeil und den Abwärtspfeil, um die gewünschte Option auszuwählen, und drücken Sie dann die Eingabetaste. Um zum Menü des Computer-Setup-Dienstprogramms zurückzukehren, drücken Sie die Taste Esc.
  • Verwenden Sie den Linkspfeil und den Rechtspfeil, um die gewünschte Überschrift auszuwählen. Verwenden Sie den Aufwärtspfeil und den Abwärtspfeil, um die gewünschte Option auszuwählen, und drücken Sie dann die Eingabetaste. Um zum Menü des Computer-Setup-Dienstprogramms zurückzukehren, drücken Sie die Taste Esc.
  • Um die Änderungen zu übernehmen und zu speichern, wählen Sie File > Save Changes and Exit (Datei > Änderungen speichern und beenden) aus.
    • Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, die Sie nicht übernehmen möchten, wählen Sie Ignore Changes and Exit (Änderungen ignorieren und beenden) aus.
    • Um das System (bei einigen Modellen) auf die Werkseinstellungen oder vorher gespeicherte Standardeinstellungen zurückzusetzen, wählen Sie Apply Defaults and Exit (Standardeinstellungen wiederherstellen und beenden) aus. Mit dieser Option werden die Werkseinstellungen des Systems wiederhergestellt.
        Hinweis:
      Nicht alle Einstellungen, die in den folgenden Abschnitten aufgeführt sind, sind für alle Modelle verfügbar
  Vorsicht:
Schalten Sie den Computer NICHT aus, während die im Computer-Setup (F10) vorgenommenen Änderungen im BIOS gespeichert werden, da sonst möglicherweise das CMOS beschädigt wird. Erst nach dem Schließen des Bildschirms des Computer-Setup-Dienstprogramms (F10) können Sie den Computer gefahrlos ausschalten.
Computer-Setup – "File" (Datei)
  Hinweis:
Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Option
Beschreibung
System information (Systeminformationen)
Listet Folgendes auf:
  • Gerätename
  • SKU-Nummer
  • Prozessortyp/-geschwindigkeit/-taktfrequenz
  • Cache-Größe (L1/L2/L3) (Dual-Core-Prozessoren verfügen über zwei entsprechende Einträge)
  • Größe/Geschwindigkeit des eingebauten Speichers, Anzahl der Kanäle (Single oder Dual) (falls zutreffend)
  • Integrierte MAC-Adresse für integrierten, aktivierten NIC (falls vorhanden)
  • System-BIOS (einschließlich Name und Version der Gerätefamilie)
  • Gehäuseseriennummer
  • Bestandsnummer/Systemkennung
  • ME-Firmware-Version
  • ME-Verwaltungsmodus
About (Info)
Zeigt Copyright-Hinweis an.
Set time and date (Uhrzeit und Datum einstellen)
Ermöglicht das Einstellen der Uhrzeit und des Datums für das System.
Flash system ROM (System-ROM flashen)
Ermöglicht das Aktualisieren des System-ROMs mit einer BIOS-Image-Datei, die sich auf einem Wechseldatenträger befindet.
Replicated setup (Setup-Replikation)
  • "Save to removable media" (Auf Wechseldatenträger speichern)
    Speichert die Systemkonfiguration auf ein formatiertes USB-Flash-Mediengerät.
  • "Restore from removable media" (Von Wechseldatenträger wiederherstellen)
    Stellt die Systemkonfiguration von einem USB-Flash-Mediengerät wieder her.
Default setup (Standard-Setup)
  • "Save current settings as default" (Aktuelle Einstellungen als Standardeinstellungen speichern)
    Speichert die aktuellen Systemkonfigurationseinstellungen als Standardeinstellungen.
  • "Restore factory settings as default" (Werkseinstellungen als Standardeinstellungen wiederherstellen)
    Stellt die werkseitigen Systemkonfigurationseinstellungen als Standardeinstellungen wieder her.
Apply defaults and exit (Standardeinstellungen wiederherstellen und beenden)
Übernimmt die aktuell ausgewählten Standardeinstellungen und löscht alle eingerichteten Kennwörter.
Ignore changes and exit (Änderungen ignorieren und beenden)
Beendet das Computer-Setup-Dienstprogramm, ohne Änderungen zu übernehmen oder zu speichern.
Save changes and exit (Änderungen speichern und beenden)
Speichert Änderungen an der Systemkonfiguration oder an Standardeinstellungen und beendet das Computer-Setup-Dienstprogramm.
Computer-Setup – "Storage" (Speicher)
  Hinweis:
Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Option
Beschreibung
Device configuration (Gerätekonfiguration)
Listet alle eingebauten und vom BIOS gesteuerten Speichergeräte auf.
Wenn ein Gerät ausgewählt wird, werden detaillierte Informationen und Optionen angezeigt. Die folgenden Optionen stehen möglicherweise zur Verfügung:
  • Hard Disk (Festplatte): Größe, Modell, Firmware-Version, Seriennummer, Farbe des Anschlusses.
  • CD-ROM: Modell, Firmware-Version, Seriennummer, Farbe des Anschlusses (nicht für USB-CD-ROM verfügbar).
  • SMART (nur ATA-Festplatten)
  • Diskette: Modell und Firmware-Version.
      Hinweis:
    Wird für USB-Diskettenlaufwerke angezeigt.
Storage options (Speicheroptionen)
SATA-Emulation:
Ermöglicht Ihnen auszuwählen, wie das Betriebssystem auf den SATA-Controller und auf SATA-Geräte zugreift. Es stehen drei unterstützte Optionen zur Auswahl: "IDE", "RAID" und "AHCI" (Standardwert).
  Vorsicht:
Änderungen an der SATA-Emulation verhindern möglicherweise den Zugriff auf vorhandene Festplattendaten und können eingerichtete Volumes beschädigen.
"IDE" – Dies ist die abwärtskompatibelste Einstellung der verfügbaren Optionen. Betriebssysteme erfordern in der Regel keine zusätzliche Treiberunterstützung im IDE-Modus.
"RAID" – Ermöglicht DOS- und Startzugriff auf RAID-Volumes. Verwenden Sie diesen Modus, wenn der RAID-Gerätetreiber im Betriebssystem geladen ist, um die RAID-Funktionen zu nutzen.
"AHCI" (Standardwert) – Ermöglicht es Betriebssystemen mit geladenen AHCI-Gerätetreibern, erweiterte Funktionen des SATA-Controllers zu nutzen.
  Hinweis:
Der RAID/AHCI-Gerätetreiber muss installiert werden, bevor ein Systemstart über ein RAID/AHCI-Volume versucht wird. Wenn Sie versuchen, das System über ein RAID/AHCI-Volume zu starten, ohne den erforderlichen Gerätetreiber installiert zu haben, ist ein Systemabsturz (blauer Bildschirm) die Folge. Wenn RAID-Volumes für einen Systemstart verwendet werden, nachdem RAID deaktiviert wurde, kann es zu einer Beschädigung der RAID-Volumes kommen.
Systemstart von einem Wechsellaufwerk
Aktiviert/deaktiviert die Möglichkeit, das System von einem Wechsellaufwerk zu starten. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
Boot order (Startreihenfolge)
Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
  • "EFI Boot Sources" (UEFI-Startquellen): Geben Sie die Reihenfolge an, in der EFI-Startquellen (z. B. eine interne Festplatte, eine USB-Festplatte, ein optisches USB-Laufwerk oder ein internes optisches Laufwerk) auf ein bootfähiges Betriebssystemabbild überprüft werden. Jedes Gerät in der Liste kann einzeln als bootfähige Quelle für das Betriebssystem eingeschlossen werden oder ausgeschlossen werden.
    EFI-Startquellen stehen in der Rangfolge immer vor älteren Startquellen (Legacy-Startquellen).
  • Legacy-Boot-Quellen: Geben Sie die Reihenfolge an, in der ältere Startquellen (z. B. eine Netzwerkkarte, eine interne Festplatte, ein optisches USB-Laufwerk oder ein internes optisches Laufwerk) auf ein bootfähiges Betriebssystemabbild überprüft werden. Jedes Gerät in der Liste kann einzeln als bootfähige Quelle für das Betriebssystem eingeschlossen werden oder ausgeschlossen werden.
    Geben Sie die Reihenfolge der angeschlossenen Festplatten an. Die erste Festplatte in der Liste hat Vorrang in der Startreihenfolge und wird als Laufwerk C: betrachtet (wenn Geräte angeschlossen sind).
      Hinweis:
    Um ein Gerät an eine bevorzugte Position zu ziehen, drücken Sie die Eingabetaste. Damit das Gerät nicht mehr als Startgerät berücksichtigt wird, drücken Sie F5.
      Hinweis:
    Die MS-DOS-Laufwerkzuordnung trifft möglicherweise nicht mehr zu, wenn ein anderes Betriebssystem als MS-DOS gestartet wurde.
Computer-Setup – "Security" (Sicherheit)
  Hinweis:
Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Option
Beschreibung
Setup password (Setup-Kennwort)
Ermöglicht das Einrichten und Aktivieren des Setup-Kennworts (Administratorkennworts).
  Hinweis:
Wenn das Setup-Kennwort eingerichtet wurde, ist seine Eingabe erforderlich, wenn Computer-Setup-Optionen geändert werden sollen, der ROM-Speicher aktualisiert werden soll oder Änderungen an bestimmten Plug-and-play-Einstellungen unter Windows vorgenommen werden sollen.
Power-On password (Kennwort beim Einschalten)
Ermöglicht das Einrichten und Aktivieren eines Kennworts beim Einschalten. Die Eingabeaufforderung für das Kennwort beim Einschalten wird nach dem Aus- und Einschalten des Geräts angezeigt. Wenn der Benutzer nicht das richtige Kennwort beim Einschalten eingibt, wird das System nicht gestartet.
Password options (Kennwortoptionen) (Diese Auswahl wird nur angezeigt, wenn ein Kennwort beim Einschalten oder ein Setup-Kennwort eingerichtet wurde.)
Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren von:
  • Sperrung von Legacy-Ressourcen (bestimmt, ob der Windows Geräte-Manager Ressourceneinstellungen für serielle und parallele Anschlüsse ändern darf).
  • "Stringent security" (Strenge Sicherheit) (durch Aktivieren des strengen Kennworts kann das Kennwort nicht mehr durch Verschieben des Jumpers auf der Systemplatine zurückgesetzt werden). Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
      Vorsicht:
    Wenn Sie die Funktion "Stringent security" (Strenge Sicherheit) aktivieren und Sie das Setup-Kennwort oder das Kennwort beim Einschalten vergessen, kann auf den Computer nicht mehr zugegriffen werden und er kann nicht mehr verwendet werden.
    Wenn Sie das Kennwort verlieren oder vergessen, muss die Systemplatine ersetzt werden. Diese Situation ist nicht durch die Garantie abgedeckt.
    Um zu verhindern, dass der Computer permanent unbrauchbar wird, notieren Sie Ihr konfiguriertes Setup-Kennwort oder Kennwort beim Einschalten an einem sicheren Ort abseits Ihres Computers. Ohne diese Kennwörter kann der Computer nicht entsperrt werden.
  • "Setup Browse Mode" (Setup-durchsuchen-Modus) (wird angezeigt, wenn ein Setup-Kennwort eingerichtet wurde) (ermöglicht das Anzeigen, nicht jedoch das Ändern der F10-Setup-Optionen ohne Eingabe des Setup-Kennworts). Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Password prompt on F9 & F12" (Kennwortanforderung bei F9 und F12) (erfordert das Setup-Kennwort zur Verwendung dieser Startfunktionen). Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Network Server Mode" (Netzwerkservermodus). Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
Smart cover (Intelligente Abdeckung)
Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
  • Sperren/entsperren Sie die Abdeckungsverriegelung.
  • Legen Sie für den Abdeckungsentfernungssensor "Disable/Notify User/Setup Password" (Deaktivieren/Benutzer benachrichtigen/Setup-Kennwort) fest.
      Hinweis:
    Bei "Notify User" (Benutzer benachrichtigen) wird der Benutzer benachrichtigt, sobald der Sensor erkannt hat, dass die Abdeckung entfernt wurde. Mit "Setup Password" (Setup-Kennwort) wird festgelegt, dass das Setup-Kennwort zum Starten des Computers eingegeben werden muss, wenn der Sensor erkennt, dass die Abdeckung entfernt wurde.
Device security (Gerätesicherheit)
Ermöglicht die Einstellung von "Device Available/Device Hidden" (Gerät verfügbar/Gerät verborgen) (der Standardwert lautet "Device Available" (Gerät verfügbar)) für:
  • "Embedded security device" (Embedded-Security-Gerät)
  • "System Audio" (System-Audio)
  • "USB controller" (USB-Controller) (variiert je nach Modell)
  • "Network controller" (Netzwerk-Controller)
      Hinweis:
    Deaktivieren Sie "AMT", bevor Sie versuchen, den Netzwerk-Controller zu verbergen.
  • "Serial Port" (Serieller Anschluss)
  • "Parallel port" (Paralleler Anschluss)
  • "SATA ports" (SATA-Anschlüsse) (variiert je nach Modell)
USB security (USB-Sicherheit)
Ermöglicht die Einstellung von "Enabled/Disabled" (Aktiviert/Deaktiviert) (der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert)) für:
  • "Front USB Ports" (USB-Anschlüsse vorn)
  • "Rear USB Ports" (USB-Anschlüsse hinten)
  • "Accessory USB Ports" (Zubehör-USB-Anschlüsse)
Slot security (Steckplatzsicherheit)
Ermöglicht das Deaktivieren von PCI- oder PCI-Express-Steckplätzen. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
Network boot (Starten über Netzwerk)
Aktiviert/deaktiviert die Funktion zum Starten über ein Betriebssystem, das auf einem Netzwerkserver installiert ist. (Diese Funktion ist nur auf NIC-Modellen verfügbar. Der Netzwerk-Controller muss entweder eine PCI-Erweiterungskarte sein oder er muss in die Systemplatine integriert sein.) Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
System IDs (System-IDs)
Ermöglicht Ihnen, Folgendes einzustellen:
  • "Asset tag" (Systemkennung) (18-Byte-Kennung), eine Eigentumsidentifizierungsnummer, die das Unternehmen dem Computer zugeordnet hat.
  • "Ownership tag" (Eigentümerkennung) (80-Byte-Kennung), wird während des Selbsttests beim Systemstart (POST) angezeigt.
  • "Universal Unique Identifier" (UUID) (Universelle eindeutige ID). Die UUID kann nur aktualisiert werden, wenn die aktuelle Seriennummer des Gehäuses ungültig ist. (Diese ID-Nummern werden in der Regel im Werk vergeben und zur eindeutigen Identifizierung des Systems verwendet.)
  • "Keyboard locale setting for System ID entry" (Landesspezifische Tastatureinstellungen für die Eingabe der System-ID).
Master Boot Record-Sicherheit
Aktiviert/deaktiviert die Master-Boot-Record- (MBR-)Sicherheit.
Der MBR enthält Daten, die für den erfolgreichen Start von einer Festplatte und den Zugriff auf die auf der Festplatte gespeicherten Daten erforderlich sind. Mithilfe von Master Boot Record Security können unbeabsichtigte oder böswillige Änderungen am MBR verhindert werden, die beispielsweise durch Viren oder die unkorrekte Verwendung von bestimmten Festplattendienstprogrammen verursacht werden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, den "letzten als gut befundenen" MBR wiederherzustellen, wenn Sie beim Neustarten des Systems Änderungen am MBR feststellen.
Wenn die MBR-Sicherheit aktiviert ist, verhindert das BIOS sämtliche Änderungen am MBR der aktuellen bootfähigen Festplatte, solange in MS-DOS oder Windows der geschützte Modus aktiviert ist.
  Hinweis:
Die meisten Betriebssysteme steuern den Zugriff auf den MBR der aktuellen bootfähigen Festplatte. Das BIOS kann Änderungen nicht verhindern, die möglicherweise auftreten, während das Betriebssystem ausgeführt wird. Stellt die aktuelle bootfähige Festplatte anhand der Sicherungskopie des Master Boot Record wieder her. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
Diese Option wird nur angezeigt, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
  • "Master boot record security" (Master-Boot-Record-Sicherheit) ist aktiviert
  • Eine Sicherungskopie des MBR wurde zuvor gespeichert
  • Bei der aktuellen bootfähigen Festplatte handelt es sich um dieselbe Festplatte, von der die Sicherungskopie erstellt wurde
      Vorsicht:
    Wenn Sie einen zuvor gespeicherten MBR wiederherstellen, nachdem durch ein Dienstprogramm oder Betriebssystem Änderungen am MBR vorgenommen wurden, kann auf die Daten der Festplatte möglicherweise nicht mehr zugegriffen werden. Stellen Sie einen zuvor gespeicherten MBR nur dann wieder her, wenn Sie sicher sind, dass der MBR der aktuellen bootfähigen Festplatte beschädigt oder von einem Virus befallen ist.
System Security (Systemsicherheit) (diese Optionen sind hardwareabhängig)
"Data Execution Prevention" (Datenausführung unterbinden) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Schließt Lücken bei der Betriebssystemsicherheit. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
"SVM CPU Virtualization" (SVM-CPU-Virtualisierung) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Steuert die Virtualisierungsfunktionen des Prozessors. Zum Ändern dieser Einstellung muss der Computer ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
"Virtualization Technology" (Virtualisierungstechnologie) (VTx) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Steuert die Virtualisierungsfunktionen des Prozessors. Zum Ändern dieser Einstellung muss der Computer ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
"Virtualization technology directed I/O" (Virtualisierungstechnologie E/A geleitet) (VTd) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Steuert die Virtualisierungs-DMA-Neuzuordnungsfunktionen des Chipsatzes. Zum Ändern dieser Einstellung muss der Computer ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
"Trusted Execution Technology" (Technik für eine vertrauenswürdige Umgebung) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Steuert die zugrunde liegenden Prozessor- und Chipsatzfunktionen, die zur Unterstützung einer virtuellen Anwendung erforderlich sind. Zum Ändern dieser Einstellung muss der Computer ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert). Um diese Funktion zu verwenden, müssen Sie die folgenden Optionen aktivieren:
  • "Embedded Security Device Support" (Unterstützung eines Embedded-Security-Geräts)
  • "Virtualization Technology" (Virtualisierungstechnologie)
  • "Virtualization Technology Directed I/O" (Virtualisierungstechnologie E/A geleitet)
    "Embedded Security Device" (Embedded-Security-Gerät) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung des Embedded-Security-Geräts.
      Hinweis:
    Um das Embedded-Security-Gerät zu konfigurieren, muss ein Setup-Kennwort festgelegt werden.
  • "Reset to Factory Settings" (Auf Werkseinstellungen zurücksetzen) (Do not reset/Reset (Nicht zurücksetzen/Zurücksetzen)) – Das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen löscht alle Sicherheitsschlüssel und versetzt das Gerät in einen deaktivierten Zustand. Das Ändern dieser Einstellung erfordert einen Neustart des Computers. Der Standardwert lautet "Do not reset" (Nicht zurücksetzen).
      Vorsicht:
    Das Embedded-Security-Gerät ist eine kritische Komponente vieler Sicherheitsschemas. Das Löschen der Sicherheitsschlüssel verhindert den Zugriff auf Daten, die vom Embedded-Security-Gerät geschützt werden. Das Auswählen von "Reset to Factory Settings" (Auf Werkseinstellungen zurücksetzen) kann zu bedeutendem Datenverlust führen.
  • "Measure boot variables/devices to PCR1" (Startvariablen/-geräte in PCR1 erfassen) – In der Regel erfasst der Computer den Startpfad und speichert gesammelte Metriken in PCR5 (einem Register im Embedded-Security-Gerät). BitLocker verfolgt Änderungen an diesen Metriken und zwingt den Benutzer zu einer erneuten Authentifizierung, wenn Änderungen erkannt werden. Das Aktivieren dieser Funktion ermöglicht BitLocker, erkannte Änderungen an den Startpfadmetriken zu ignorieren und so Probleme mit erneuter Authentifizierung in Verbindung mit angeschlossenen USB-Sticks zu verhindern. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
    "OS Management of Embedded Security Device" (Betriebssystemverwaltung des Embedded-Security-Geräts) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Mit dieser Option kann der Benutzer die Steuerung des Embedded-Security-Geräts über das Betriebssystem einschränken. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert). Diese Option ist automatisch deaktiviert, wenn "Trusted Execution Technology" (Technik für eine vertrauenswürdige Umgebung) aktiviert ist.
  • "Reset of Embedded Security Device through OS" (Zurücksetzen des Embedded-Security-Geräts durch das Betriebssystem) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)) – Mit dieser Option kann der Benutzer die Fähigkeit des Betriebssystems zum Anfordern einer Zurücksetzung auf die Werkseinstellungen des Embedded-Security-Geräts einschränken. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
      Hinweis:
    Um diese Option zu aktivieren, muss ein Setup-Kennwort festgelegt werden.
  • "No PPI provisioning" (Kein PPI-Provisioning) (nur Windows 8) – Mit dieser Option können Sie Windows 8 so einstellen, dass die Notwendigkeit für PPI (Physical Presence Interface, physische Anwesenheitsschnittstelle) umgangen wird und Sie das TPM direkt beim ersten Systemstart in Besitz nehmen können. Sie können diese Einstellung nicht ändern, nachdem das TPM in Besitz genommen/initialisiert wurde, es sei denn, das TPM wird zurückgesetzt. Der Standardwert für Windows 8-Systeme lautet "Enabled" (Aktiviert), für alle anderen Systeme "Disabled" (Deaktiviert).
  • "Allow PPI policy to be changed by OS" (Betriebssystem kann PPI-Richtlinie ändern). Das Aktivieren dieser Option ermöglicht dem Betriebssystem, TPM-Operationen ohne PPI (Physical Presence Interface, physische Anwesenheitsschnittstelle) auszuführen. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
      Hinweis:
    Um diese Option zu aktivieren, muss ein Setup-Kennwort festgelegt werden.
DriveLock Security (DriveLock-Sicherheit)
Ermöglicht die Zuweisung oder Änderung eines Master- oder Benutzerkennworts für Festplatten. Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird der Benutzer dazu aufgefordert, während des Selbsttests beim Systemstart (POST) eines der DriveLock-Kennwörter einzugeben. Wenn kein Kennwort erfolgreich eingegeben wird, kann so lange nicht auf die Festplatte zugegriffen werden, bis bei nachfolgenden Kaltstarts die Eingabe eines der Kennwörter erfolgreich ist.
  Hinweis:
Diese Option steht nur dann zur Auswahl, wenn mindestens ein Laufwerk an das System angeschlossen ist, das die DriveLock-Funktion unterstützt.
Secure Boot Configuration (Secure-Boot-Konfiguration)
Hierbei handelt es sich um eine Funktion von Windows 8.
  • Legacy Support—Enable/Disable (Legacy-Unterstützung – aktivieren/deaktivieren). Ermöglicht Ihnen, jegliche Legacy-Unterstützung auf dem Computer zu deaktivieren, einschließlich Starten von DOS, Unterstützung für Legacy-Grafikkarten, Starten von Legacy-Geräten etc. Wenn diese Option deaktiviert wird, werden Legacy-Startoptionen unter "Storage" (Speicher) > "Boot Order" (Startreihenfolge) nicht angezeigt. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • Secure Boot—Enable/Disable (Secure Boot – aktiveren/deaktivieren). Ermöglicht Ihnen, vor dem Start eines Betriebssystems sicherzustellen, dass es gültig ist. Dies macht Windows resistent gegen schädliche Änderungen zwischen Pre-Boot und dem Start des Betriebssystems und verhindert Firmware-Angriffe. UEFI und die Windows-Funktion "Secure Boot" erlauben während des Firmware- und Betriebssystemstartvorgangs nur die Ausführung von Code, der von zuvor genehmigten digitalen Zertifikaten signiert ist. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert), außer bei Windows 8-Systemen, bei denen diese Einstellung "Enabled" (Aktiviert) ist. Das Aktivieren von "Secure Boot" führt zum Deaktivieren von "Legacy Support" (Legacy-Unterstützung).
  • Key Management (Schlüsselverwaltung) – Mit dieser Option können Sie die Einstellungen für benutzerdefinierte Schlüssel verwalten.
    • Clear Secure Boot Keys—Don't Clear/Clear (Secure-Boot-Schlüssel löschen – Nicht löschen/Löschen). Ermöglicht Ihnen, zuvor geladene benutzerdefinierte Boot-Schlüssel zu löschen. Der Standardwert lautet "Don't Clear" (Nicht löschen).
    • Key Ownership—HP Keys/Custom Keys (Schlüssel-Besitz – HP-Schlüssel/Benutzerdefinierte Schlüssel). Das Auswählen des benutzerdefinierten Modus ermöglicht Ihnen, die Inhalte der Secure-Boot-Signaturdatenbanken und den Plattformschlüssel (PK) zu ändern, der Kernels während des Systemstarts überprüft. Dies erlaubt die Verwendung alternativer Betriebssysteme. Durch das Auswählen von "HP Keys" (HP-Schlüssel) verwendet der Computer beim Starten die zuvor geladenen HP-spezifischen Boot-Schlüssel. Der Standardwert lautet "HP Keys" (HP-Schlüssel).
    • Fast Boot—Enable/Disable (Fast Boot – aktiveren/deaktivieren). "Fast Boot" (Schnellstart) deaktiviert die Möglichkeit, den Startvorgang zu unterbrechen, etwa durch Drücken der F-Tasten, um auf Elemente zuzugreifen, bevor das Betriebssystem geladen ist. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
        Hinweis:
      Wenn Windows 8 einen schwerwiegenden Fehler erkennt, wird der Startvorgang automatisch unterbrochen und erweiterte Startoptionen werden angezeigt.
      Sie können in Windows 8 die Umschalttaste drücken und Neu starten auswählen, um zu dem Bildschirm zu gelangen, von dem aus Sie von einem Gerät starten oder Fehler an Ihrem Computer beheben können.
        Hinweis:
      Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Computer-Setup – Power (Energieverwaltung)
  Hinweis:
Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Option
Beschreibung
"OS Power Management" (SATA-Energieverwaltung)
  • "Idle Power Savings" (Stromsparen im Bereitschaftsmodus) (Extended/Normal (Erweitert/Normal)). Ermöglicht bestimmten Betriebssystemen, den Stromverbrauch des Prozessors zu verringern, wenn der Prozessor sich im Bereitschaftsmodus befindet. Standardwert lautet "Extended" (Erweitert).
  • "Runtime Power Management" (Laufzeitenergieverwaltung) – (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht bestimmten Betriebssystemen, die Prozessorspannung und -frequenz zu verringern, wenn die aktuelle Softwarebelastung die volle Leistung des Prozessors nicht erfordert. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Unique Sleep State Blink Rates" (Eindeutige Blinkfrequenz für Energiesparmodus) – (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren). Diese Funktion soll die Art des Energiesparmodus des Systems optisch anzeigen. Jeder Energiesparmodus hat ein eindeutiges Blinkmuster. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
Wenn ein Gerät ausgewählt wird, werden detaillierte Informationen und Optionen angezeigt. Die folgenden Optionen stehen möglicherweise zur Verfügung:
  Hinweis:
Bei Windows 8-Systemen mit Unterstützung von "Fast Boot" (Schnellstart) führt ein normales Herunterfahren zum Zustand S4, nicht S5.
  • "S0 (On)" (S0 (Ein)) = Dauerhaft weiße LED.
  • "S3 (Stand By)" (S3 (Standby)) = 3-maliges Blinken mit 1 Hz (50 % Arbeitszyklus), gefolgt von einer Pause von 2 Sekunden (weiße LED) – wiederholte Zyklen von 3-maligem Blinken und einer Pause.
  • "S4 (Hibernation)" (S4 (Ruhezustand)) = 4-maliges Blinken mit 1 Hz (50 % Arbeitszyklus), gefolgt von einer Pause von 2 Sekunden (weiße LED) – wiederholte Zyklen von 4-maligem Blinken und einer Pause.
  • "S5 (Soft Off)" (S5 (Soft-Off)) = LED ist aus.
Hardware Power Management (Hardwareenergieverwaltung)
"SATA Power Management" (SATA-Energieverwaltung) – Aktiviert oder deaktiviert die Energieverwaltung für SATA-Bus und/oder -Geräte. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
"AS5 Maximum Power Savings" (S5 Maximale Energieeinsparung) – Schaltet den Strom für alle nicht unbedingt nötigen Hardwarekomponenten ab, wenn das System ausgeschaltet ist, um die Anforderungen von EuP Lot 6 von weniger als 0,5 Watt Stromverbrauch zu erfüllen. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
"PCI Express x16 Slot 1" (PCI-Express-x16-Steckplatz 1) – Stellt Active State Power Management (ASPM, Energieverwaltung des aktiven Zustands) des Bus ein. Mit ASPM können Sie Modi mit geringerem Stromverbrauch einstellen, die aktiviert werden, wenn der Bus nicht verwendet wird. Die Optionen lauten "Disabled" (deaktiviert), "LOs", "L1", "LOs und L1". Der Standardwert lautet "ASPM Disabled" (ASPM deaktiviert).
"PCI Express x1 Slot 1" (PCI-Express-x1-Steckplatz 1) – Stellt Active State Power Management (ASPM, Energieverwaltung des aktiven Zustands) des Bus ein. Mit ASPM können Sie Modi mit geringerem Stromverbrauch einstellen, die aktiviert werden, wenn der Bus nicht verwendet wird. Die Optionen lauten "Disabled" (deaktiviert), "LOs", "L1", "LOs und L1". Der Standardwert lautet "ASPM Disabled" (ASPM deaktiviert).
Network Controller (Netzwerk-Controller) – Stellt ASPM des Bus ein. Mit ASPM können Sie Modi mit geringerem Stromverbrauch einstellen, die aktiviert werden, wenn der Bus nicht verwendet wird. Die Optionen lauten "Disabled" (deaktiviert), "LOs", "L1", "LOs und L1". Der Standardwert lautet "ASPM Disabled" (ASPM deaktiviert).
USB 3.0 Controller (USB-3.0-Controller) – Stellt ASPM des Bus ein. Mit ASPM können Sie Modi mit geringerem Stromverbrauch einstellen, die aktiviert werden, wenn der Bus nicht verwendet wird. Die Optionen lauten "Disabled" (deaktiviert), "LOs", "L1", "LOs und L1". Der Standardwert lautet "ASPM Disabled" (ASPM deaktiviert).
Thermal (Wärme)
"Fan idle mode" (Lüfter im Leerlaufmodus) – Dieses Balkendiagramm steuert die zulässige Mindestgeschwindigkeit des Lüfters.
  Hinweis:
Diese Einstellung ändert nur die Mindestgeschwindigkeit des Lüfters. Die Lüfter werden weiterhin automatisch gesteuert.
Computer- Setup – Advanced (Erweitert) (für fortgeschrittene Benutzer)
  Hinweis:
Die Unterstützung von Computer-Setup-Optionen variiert möglicherweise je nach Hardwarekonfiguration.
Option
Überschrift
Power-On options (Optionen beim Einschalten)
Ermöglicht Ihnen, Folgendes einzustellen:
  • "POST mode" (POST-Modus) ("QuickBoot" (Schnellstart), "Clear Memory" (Speicher löschen), "FullBoot" (Komplettstart) oder "FullBoot Every x Days" (FullBoot (Komplettstart) alle x Tage)).
    • "QuickBoot" (Schnellstart) (Standardwert) = Speicher nicht löschen und keinen Speichertest durchführen.
    • "FullBoot" (Komplettstart) = Speichertest (Speicherzählung) bei Kaltstart. Löscht den Speicher bei jedem Systemstart.
    • "Clear Memory" (Speicher löschen) = Keine Speicherzählung bei Kaltstart. Löscht den Speicher bei jedem Systemstart.
    • "FullBoot Every x Days" (FullBoot (Komplettstart) alle x Tage) = Speicherzählung beim ersten Kaltstart am oder nach Tag x. Keine weiteren Speicherzählungen vor dem ersten Kaltstart am oder nach Tag x. Löscht den Speicher bei jedem Systemstart.
  • "POST messages" (POST-Meldungen) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Wenn Sie diese Funktion aktivieren, zeigt das System POST-Fehlermeldungen an. Dabei handelt es sich um Fehlermeldungen, die während des Selbsttests beim Systemstart auf dem Monitor angezeigt werden, wenn das BIOS beim Starten des PCs ein Problem erkennt. Eine POST-Fehlermeldung wird nur auf dem Bildschirm angezeigt, wenn der Computer bis zu diesem Punkt starten kann. Wenn der POST vor diesem Punkt einen Fehler erkennt, wird stattdessen ein Signalton ausgegeben. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
  • "Press the ESC key for Startup Menu" (Esc-Taste für Startmenü drücken) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Diese Funktion steuert die Anzeige des Texts "Press the ESC key for Startup Menu" während des Selbsttests beim Systemstart (POST). Dieser Text wird auf Windows 8-Systemen mit Unterstützung von "Fast Boot" (Schnellstart) nicht angezeigt. Sonstiger Text wird auch nicht angezeigt (z. B. Eigentümerkennung). Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Option ROM prompt" (Eingabeaufforderung für Options-ROMs) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Wenn Sie diese Funktion aktivieren, zeigt das System vor dem Laden von Options-ROMs eine entsprechende Meldung an. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "After power loss" (Nach Stromausfall) (Off/On/Previous state (Aus/Ein/Vorheriger Zustand)). Der Standardwert lautet "Power off" (Ausschalten). Das Einstellen dieser Option auf:
    • "Power Off" (Ausschalten) – bewirkt, dass der Computer ausgeschaltet bleibt, wenn die Stromversorgung wiederhergestellt wird.
    • "Power On" (Einschalten) – bewirkt, dass sich der Computer automatisch einschaltet, sobald die Stromversorgung wiederhergestellt wird.
    • "Previous state" (Vorheriger Zustand) – bewirkt, dass sich der Computer automatisch einschaltet, sobald die Stromversorgung wieder hergestellt wird, wenn er zum Zeitpunkt des Stromausfalls eingeschaltet war.
        Hinweis:
      Wenn Sie den Computer mithilfe des Schalters auf einer Steckerleiste ausschalten, können Sie den Ruhezustand/Energiesparmodus und die Remote-Verwaltungsfunktionen nicht verwenden.
  • "POST Delay" (POST-Verzögerung) (in Sekunden). Das Aktivieren dieser Funktion fügt dem POST-Vorgang eine benutzerdefinierte Verzögerung hinzu. Diese Verzögerung wird für Festplatten an einigen PCI-Karten benötigt, die so langsam starten, dass sie noch nicht startbereit sind, wenn der POST-Vorgang abgeschlossen ist. Darüber hinaus haben Sie bei aktivierter POST-Verzögerung mehr Zeit, um die Taste F10 zum Aufrufen des Computer-Setup-Dienstprogramms (F10) zu drücken. Der Standardwert lautet "None" (Keine).
  • Remote Wakeup Boot Source (remote server/local hard drive) (Remote-Wakeup-Startquelle (Remote-Server/lokale Festplatte)). Der Standardwert ist "Local hard drive" (Lokale Festplatte).
  • "Factory Recovery Boot Support" (Startunterstützung für Werkswiederherstellung) (Enable/Disable ((Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht dem BIOS, den Startvorgang zur Wiederherstellungspartition auf der Benutzerfestplatte umzuleiten, falls vorhanden. Einige Versionen der Wiederherstellungssoftware akzeptieren das Drücken der Taste F11, auch wenn diese Funktion durch das BIOS deaktiviert ist. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
  • "Bypass F1 Prompt on Configuration Changes" (Umgehung der F1-Eingabeaufforderung bei Konfigurationsänderungen) (Enable/Disable ((Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht Ihnen, den Computer so einzustellen, dass vorgenommene Änderungen nicht bestätigt werden müssen. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
BIOS power-On (Einschalten über BIOS)
Ermöglicht, den Computer so einzustellen, dass er sich zu der von Ihnen angegebenen Zeit automatisch einschaltet.
Onboard devices (Integrierte Geräte)
Ermöglicht, Ressourcen für Legacy-Geräte einzustellen oder die Geräte zu deaktivieren.
Wählen Sie IRQ, DMA und E/A-Bereichs des Legacy-Geräts aus. Die Einstellungen sind möglicherweise nicht für alle Betriebssysteme wirksam. Um ein Gerät vor dem Betriebssystem zu verbergen, rufen Sie "Security" (Sicherheit) > "Device Security" (Gerätesicherheit) auf.
Bus options (Bus-Optionen)
Ermöglicht das Aktivieren oder Deaktivieren von:
  • "PCI SERR# Generation" (PCI-SERR-Nr.-Generierung). Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "PCI VGA Palette Snooping" (Farbpalette der Grafikkarte auslesen), setzt das VGA Palette Snoop-Bit im PCI-Konfigurationsraum; wird nur benötigt, wenn mehr als ein Grafik-Controller eingebaut ist. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
Device options (Geräteoptionen)
Ermöglicht Ihnen, Folgendes einzustellen:
  • "Printer mode" (Druckermodus) (Bi-Directional, EPP + ECP, Output Only (bidirektional, EPP + ECP, nur Ausgabe)). ECP = Enhanced Capabilities Port (Anschluss mit erweiterten Funktionen), EPP = Enhanced Parallel Port (Erweiterter Parallelanschluss). Der Standardwert lautet "EPP + ECP".
  • "Num Lock State at Power-On" (Zustand der Num-Taste beim Systemstart) (Off/On (Aus/Ein)). Der Standardwert lautet "Off" (Aus).
  • "Integrated Video" (Integrierte Grafik) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Verwenden Sie diese Option, um den integrierten Grafik-Controller zu deaktivieren, wenn ein anderer Grafik-Controller im System vorhanden ist. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Integrated Graphics" (Integrierter Grafikchip) (Auto/Disable/Force (Automatisch/Deaktivieren/Erzwingen)) Verwenden Sie diese Option, um die Speicherzuweisung für integrierte Grafik (UMA) zu verwalten. Der Wert, den Sie auswählen, wird dem Grafikchip permanent zugewiesen und ist für das Betriebssystem nicht verfügbar. Wenn Sie diesen Wert auf einem System mit 2 GB RAM beispielsweise auf 512 MB setzen, weist das System immer 512 MB für Grafik und die restlichen 1,5 GB für die Verwendung durch das BIOS und das Betriebssystem zu. Der Standardwert lautet "Auto" (Automatisch), was die Speicherzuweisung auf 512 MB setzt.
    Wenn Sie "Force" (Erzwingen) auswählen, wird die Option "UMA Frame Buffer Size" (UMA-Bildpuffergröße) angezeigt, mit der Sie die UMA-Speicherzuweisung auf einen Wert zwischen 32 MB und 1 GB setzen können.
  • "NIC PXE Option ROM Download" (Download von NIC-PXE-Options-ROM) (PXE, iSCSI, disabled (deaktiviert)). Das BIOS enthält einen integrierten NIC-Options-ROM, mit dem das Starten eines PXE-Servers über das Netzwerk ermöglicht wird. Diese Option wird in der Regel verwendet, um ein firmeninternes Speicherabbild auf eine Festplatte herunterzuladen. Der NIC-Options-ROM benötigt weniger als 1 MB Speicher, der meist als DOS Compatibility Hole- (DCH-)Speicher bezeichnet wird. Dieser Speicherplatz ist begrenzt. Mit dieser F10-Option können Benutzer das Herunterladen des integrierten NIC-Options-ROM deaktivieren und daher mehr DCH-Speicher für zusätzliche PCI-Karten, die ebenfalls auf ROM-Speicher angewiesen sind, freigeben. Standardmäßig ist der NIC-Options-ROM aktiviert. Der Standardwert lautet "PXE".
  • "SATA RAID Option ROM Download" (Download von SATA-RAID-Options-ROM) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Das BIOS enthält ein integriertes SATA-RAID-Options-ROM für die RAID-Unterstützung. Dies kann vorübergehend deaktiviert werden, um DCH-Platz zu sparen. Beachten Sie, dass Benutzer bei deaktiviertem Options-ROM im RAID-Modus nicht von Festplatten im System starten können. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
  • "Multi-Processor" (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Verwenden Sie diese Option, um die Unterstützung mehrerer Prozessoren unter dem Betriebssystem zu deaktivieren. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Hyper threading" (Hyper-Threading) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Verwenden Sie diese Option, um das Prozessor-Hyper-Threading zu deaktivieren.
  • "Turbo Mode" (Turbomodus) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht das Aktivieren oder Deaktivieren des Intel-Turbomodus. Damit wird ein Kern des Systems mit einer höheren Frequenz und Leistung ausgeführt als normal, wenn andere Kerne sich im Leerlauf befinden. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
VGA configuration (AMT-Konfiguration)
Wird nur angezeigt, wenn das System über eine Add-in-Grafikkarte verfügt. Ermöglicht Ihnen anzugeben, welcher VGA-Controller der Start- oder primäre VGA-Controller ist.
AMT configuration (AMT-Konfiguration)
Ermöglicht Ihnen, Folgendes einzustellen:
  • "AMT" (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht das Aktivieren oder Deaktivieren von Funktionen der eingebetteten Management Engine (ME), z. B. Active Management Technology (AMT). Wenn "Disable" (Deaktivieren) eingestellt wird, wird die Management Engine vorübergehend deaktiviert und bietet keine Funktionen, die über die notwendige Systemkonfiguration hinausgehen. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).
  • "Unconfigure AMT/ME" (AMT/ME dekonfigurieren) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht das Dekonfigurieren von bereitgestellten Verwaltungseinstellungen für AMT. Die AMT-Einstellungen werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Diese Funktion sollte mit Vorsicht verwendet werden, da AMT keine bereits festgelegten AMT-Verwaltungsfunktionen bereitstellen kann, sobald AMT dekonfiguriert wurde. Der Standardwert lautet "Disabled" (Deaktiviert).
  • "Hide Unconfigure ME Confirmation Prompt" (Dekonfigurationsbestätigung für ME verbergen) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht Ihnen, das System so einzustellen, dass die Bestätigung für die Dekonfiguration der ME nicht angezeigt wird.
  • "Watchdog Timer" (Watchdog-Timer) (Enable/Disable (Aktivieren/Deaktivieren)). Ermöglicht das Festlegen der Zeitspanne, bis das Betriebssystem und BIOS-Watchdog eine Warnmeldung senden, sofern die Timer nicht deaktiviert wurden. BIOS-Watchdog wird vom BIOS deaktiviert und zeigt an, dass während der Ausführung ein Stopp aufgetreten ist, wenn die Warnmeldung zur Verwaltungskonsole gesendet wird. Eine Betriebssystemwarnmeldung wird vom Betriebssystemabbild deaktiviert und zeigt an, dass das Betriebssystem während der Initialisierung hängen geblieben ist. Der Standardwert lautet "Enabled" (Aktiviert).

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