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HP Latex 3000 Printer Series - Druckmaterial

Unterstützte Druckmaterialsorten

Die folgenden Druckmaterialsorten sind mit Ihrem Drucker kompatibel. Spezifische Druckmaterialeinstellungen und -⁠profile finden Sie online im HP Media Locator: http://www.hp.com/go/latexmediafinder.
Hinweis:
Poröses Druckmaterial und Druckmaterial mit porösen Papierträgern werden nicht unterstützt.
Selbstklebendes Vinyl
  • Gegossenes selbstklebendes Vinyl
  • Kalandriertes selbstklebendes Vinyl
  • Perforiertes selbstklebendes Vinyl
  • Transparentes selbstklebendes Vinyl
  • Reflektierendes selbstklebendes Vinyl
PVC-Banner
  • Vorderseitig beleuchtbare Banner
  • Rückseitig beleuchtbarer Banner
  • Scrim Banner
  • Stützgewebeloses Banner
  • Gewebebanner mit Papierträger
  • Blockout-Banner
  • LKW- oder Abdeckplane
Papier
  • Gestrichenes Papier
  • Unbeschichtetes Papier
  • Fotopapier
  • Fotorealistisches Papier
  • Papier mit blauer Rückseite
  • Selbstklebendes Papier
PP- und PE-Folie und -⁠Banner
  • Polypropylen(PP)-Folie
  • Synthetisches Papier (wie z. B. Yupo)
  • Tyvek
  • Beschichtetes PE/HDPE(Polyäthylen)-Banner
PET Folien
  • Polyesterfolie (PET) rückseitig beleuchtbar
  • Polyesterfolie (PET) vorderseitig beleuchtbar
  • Polyesterfolie (PET), graue Rückseite
Textil
Porösen Textilien können nur mit dem Tintenkollektor verwendet werden. Weitere Informationen zur Porosität des Druckmaterials finden Sie unter Porosität des Druckmaterials prüfen.
  • Polyesterstoffe und -⁠gewebe
  • Textilbanner
  • Backdrops
  • Textilgewebebanner mit Papierträger
  • Textilstoff vorderseitig beleuchtbar mit Papierträger, wenn porös
  • Textilstoff rückseitig beleuchtbar mit Papierträger, wenn porös
  • Leinwand
  • Fahne und Voile mit Papierträger
  • Baumwollstoff
  • Selbstklebender Textilstoff
Gebäudeplane
Hinweis:
Dies ist ein Anwendungsbeispiel, aber keine wählbare Kategorie.
  • Papier-Wandverkleidung oder Tapete
  • PVC-Wandverkleidung
  • Vorgeleimte Wandverkleidung
  • Vlies-Wandverkleidung
  • Textil-Wandverkleidung
  • Selbstklebende Wandverkleidung

Porosität des Druckmaterials prüfen

  1. Entnehmen Sie evtl. geladenes Druckmaterial.
  2. Schneiden Sie ein 15 × 50 mm großes Stück selbstklebendes Vinyl (weiß, glänzend) ab.
  3. Legen Sie es auf die Einzugsfläche, sodass es den Druckmaterialvorschubsensor bedeckt.
  4. Laden Sie das zu prüfende Druckmaterial.
  5. Öffnen Sie die RIP-Software.
  6. Beziehen Sie die Testdatei aus dem integrierten Computer des Druckers: C:\Benutzer\hplatex\Documents\HP IPS\InkTrespassingCheck\Ink_trespassing_check.pdf.
  7. Drucken Sie die Testdatei. Verwenden Sie dazu die Anzahl der Durchläufe und das Druckmaterialprofil, das Sie mit dem Druckmaterial verwenden möchten (oder ein ähnliches Profil bei Tintenlimit).
  8. Entnehmen Sie das Druckmaterial.
  9. Ziehen Sie das selbstklebende Vinyl von der Einzugsfläche ab.
  10. Prüfen Sie das selbstklebende Vinyl, das Sie von der Einzugsfläche abgezogen haben.
    • Ist der Streifen komplett weiß (keine Tinte), ist das geprüfte Druckmaterial nicht porös und kann, wie in diesem Handbuch beschrieben, verwendet werden.
    • Ist der Streifen nicht weiß, dann ist das geprüfte Druckmaterial porös und kann nur mit dem eingebauten Tintenkollektor verwendet werden.
  11. Reinigen Sie den Druckbereich. Siehe Reinigen des DruckbereichsReinigen des Druckbereichs.

Unterstützte HP Druckmaterialien

Kategorie
Druckmaterial
Farbkal.
Verwendungszwecke
Selbstklebendes Vinyl
HP Vinylfolie selbstklebend gegossen glänzend mit blasenfreiem Klebstoff
Ohne Papierträger: 50 µm • 100 g/m² • 45,7 m
Mit Papierträger: 241 µm • 260 g/m² • 45,7 m
Ja
Fahrzeugplanen, Autos/Busse/Fuhrparks, Schilder
HP Vinylfolie permanent selbstklebend glänzend
Ohne Papierträger: 88 µm • 145 g/m² • 45,7 m/ 91,4 m
Mit Papierträger: 238 µm • 270 g/m² • 45,7 m/ 91,4 m
Ja
HP Vinylfolie permanent selbstklebend matt
Ohne Papierträger: 88 µm • 145 g/m² • 45,7 m/ 91,4 m
Mit Papierträger: 238 µm • 270 g/m² • 45,7 m/ 91,4 m
Ja
HP Schaufenster-Vinyl selbstklebend perforiert opak
Ohne Papierträger: 165 µm • 155 g/m² • 50 m
Mit Papierträger: 406 µm • 288 g/m² • 50 m
Nein
PVC-Banner
HP Widerstandsfähiges SCRIM Frontlit-Banner vorderseitig beleuchtbar
449 µm • 535 g/m² • 35 m
Ja
Banner, POS, Fahnen, Abdeckungen, Wandgestaltungen
Papier
HP PVC-freies Papier für Wandplakate
177 µm • 175 g/m² • 30,5 m
Ja
POS Innen- und Außenbereich, Fenster, Wartehäuschen, Reklametafeln, Wanddekoration
HP Plakatpapier weiß seidenmatt
165 µm • 136 g/m² • 61 m
HP Foto-realistisches Plakatpapier
205 µm • 205 g/m² • 61 m
Ja
HP Billboard-Papier mit blauer Rückseite
165 µm • 123 g/m² • 80 m
Ja
Neues HP Gestrichenes Papier – Universal, 3-Zoll-Kern
124 µm • 90 g/m² • 61 m
Ja
Neues HP Gestrichenes Papier, 3-Zoll-Kern
114 µm • 90 g/m² • 61 m
Ja
Neues HP Gestrichenes Papier schwer – Universal, 3-Zoll-Kern
165 µm • 125 g/m² • 61 m
Ja
Neues HP Gestrichenes Papier schwer, 3-Zoll-Kern
167 µm • 130 g/m² • 61 m
Ja
Neues HP Papier Plus matt extraschwer, 3-Zoll-Kern
259 µm • 210 g/m² • 61 m
Ja
PP- und PE-Folie und -⁠Banner
Neue HP Speziell verstärktes HDPE-Banner (neu)
203 µm • 170 g/m² • 45,7 m
Ja
Banner, POS, Fahnen, Abdeckungen, Wandgestaltungen, große Fotografien, Bodenbeläge
HP Everyday Polypropylen matt (neu), 3-Zoll-Kern
203 µm • 120 g/m² • 61 m
Ja
HP Everyday Polypropylen selbstklebend matt (neu), 3-Zoll-Kern
Ohne Papierträger: 180 µm • 120 g/m² • 30,5 m
Mit Papierträger: 215 µm • 168 g/m² • 30,5 m
Ja
HP DuPont Tyvek-Banner
Nein
PET Folien
HP Rückseitig beleuchtbare Polyesterfolie
304 µm • 135 g/m² • 30,5 m
Ja
Wartehäuschen, Flughafenwerbung, POS, Straßenwerbung
Textil
HP Textil-Displaybanner leicht
381 µm • 210 g/m² • 50 m
Nein
Innenfahnen, Wandgestaltungen, Innendekoration, bildende Kunst
HP Textilbanner schwer
381 µm • 210 g/m² • 50 m
Nein
HP Leinwand satiniert
419 µm • 370 g/m² • 14,9 m
Nein
  • Informationen zu Drittanbieter-Druckmateriallösungen mit ColorPRO-Technologie finden Sie unter http://ColorPROtechnology.com/.
  • HP PVC-free Wall Paper imprimé avec les encres HP Latex est classé A+ selon l’arrêté du 19 avril 2011 « Émissions dans l'air intérieur », qui définit des seuils sur l’émission de polluants volatils posant des problèmes en cas d’inhalation – sur une échelle de A+ (émission très basses) à C (émission élevée).
  • HP PVC-freies Papier für Wandplakate, das mit HP Latex-Tinten bedruckt wird, ist besitzt nach Émissions dans l'air intérieur die Einstufung A+. "Émissions dans l'Air Intérieur" ist eine Erklärung über den Ausstoß flüchtiger Substanzen in der Raumluft, die ein Risiko für die Gesundheit darstellen, wenn sie eingeatmet werden - auf einer Skala von A+ (sehr schadstoffarm) bis C (hoher Schadstoffgehalt).
HP PVC-freies Papier für Wandplakate, das mit HP Latextinten bedruckt wird, hat die GREENGUARD Children & Schools-Zertifizierung erhalten. Siehe http://www.greenguard.org/.
Mit HP Latexfarben bedrucktes HP PVC-freies Papier für Wandplakate erfüllt die AgBB-Kriterien für die gesundheitsbezogene Bewertung der VOC-Emissionen von Bauprodukten für den Innenbereich. Siehe http://www.umweltbundesamt.de/produkte-e/bauprodukte/agbb.htm.
Die Verfügbarkeit des Rücknahmeprogramms für großformatiges HP Druckmaterial ist unterschiedlich. Einige recycelbare HP Druckmaterialien können über allgemein übliche Recyclingprogramme recycelt werden. Eventuell gibt es solche Recyclingprogramme nicht in Ihrer Gegend. Einzelheiten finden Sie unter http://www.hp.com/recycle/.

Druckmaterialtipps

Aufbewahren der Druckmaterialien

Bewahren Sie Druckmaterialien in ihrer versiegelten Verpackung auf, und lagern Sie Rollen vertikal, um bei bestimmten Materialien die Wanderung von Plastifiziermittel zu vermeiden.
Bringen Sie Druckmaterialien mindestens 24 Stunden vor ihrer Verwendung vom Lagerbereich in den Druckproduktionsbereich, damit sie sich an die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit anpassen können.

Allgemeine Tipps

Gehen Sie mit unbedruckten und bedruckten Druckmaterialien vorsichtig um. Fassen Sie sie möglichst mit Baumwollhandschuhen an, um Fingerabdrücke zu vermeiden. Für schwere Rollen werden ein Gabelstapler und zwei Personen mit Sicherheitsschuhen benötigt.
Vor dem Laden einer Rolle:
  • Überprüfen Sie, dass Temperatur und Feuchtigkeit in dem für den Drucker empfohlenen Bereich liegen. Siehe UmgebungsbedingungenUmgebungsbedingungen.
  • Vergewissern Sie sich, dass weder die Rolle noch ihr Kern gebogen oder deformiert ist, damit das Druckmaterial nicht im Drucker gestaut wird.
  • Wenn Sie die Rolle an einem Ort aufbewahrt haben, der nicht die empfohlenen Umgebungsbedingungen aufweist, lassen Sie sie einige Zeit offen liegen, damit sich das Druckmaterial an die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit der Druckerumgebung anpassen kann.
  • Überprüfen Sie anhand des Etiketts im Kern oder des Hinweises in der Verpackung, welche Seite bedruckt werden kann.
  • Vergewissern Sie sich, dass das Druckmaterial richtig am Kern befestigt ist. Andernfalls gibt der Internal Print Server einen Fehler aus.
  • Überprüfen der Druckmaterialdicke
    • Bis zu 0,4 mm: Normales Drucken.
    • 0,4 bis 2 mm: Heben Sie den Wagenträger auf eine benutzerdefinierte Position an. Kantenhalter sind nicht erforderlich und sollten nicht verwendet werden.
    • Über 2 mm: Wird nicht unterstützt.
Achten Sie beim Laden einer Rolle darauf, dass ihre Vorderkante parallel zum Kern auf der Ausgangsspindel verläuft und gleichmäßig befestigt ist (bringen Sie den ersten Klebestreifen in der Mitte des Kerns an und die anderen in beide Richtungen weiter außen).
Vergewissern Sie sich außerdem, dass die seitlichen Kanten sowie die Ein- und Ausgaberolle Rolle richtig ausgerichtet sind. Eine falsch geladene Rolle kann zu Wellungen im Druckmaterial führen. Dadurch können Schmierflecken und Druckkopfkollisionen entstehen.
Nach dem Laden einer Rolle:
  • Verwenden Sie keine anderen Druckmaterialkantenhalter als die mit dem Drucker gelieferten.
  • Überprüfen Sie, ob die richtige Wagenträgerposition zum Drucken eingestellt ist: Individuelle Position für dicke Druckmaterialien, Druckposition für anderes Material. Siehe Festlegen der Wagenträgerposition.
  • Überprüfen Sie, ob Sie in Internal Print Server das richtige Druckmaterialprofil und im RIP das richtige ICC-Profil und die anderen Einstellungen ausgewählt haben.
  • Die HP Druckmaterialien sind so optimiert, dass Sie bereits mit den Standardeinstellungen des Druckers die bestmöglichen Druckergebnisse erzielen.
  • Prüfen Sie in Internal Print Server, dass alle für das Druckmaterial geeigneten Kalibrierungen durchgeführt wurden: Druckkopfausrichtung, Farbkalibrierung. Siehe DruckerkalibrierungDruckerkalibrierung.
  • Schneiden Sie das Druckmaterial auf keinen Fall ab, während es in den Drucker geladen wird. Es kann sonst zu einem Druckmaterialstau kommen.
Weitergehende Informationen sind auf den folgenden Websites zu finden:
  • Informationen zu den Spezifikationen, zur Oberflächenbeschaffenheit, zur Verarbeitung und zur Gewährleistung der verschiedenen HP Druckmaterialien finden Sie unter http://www.globalBMG.com/hp/signagemedia und http://www.globalBMG.com/hp/HPMediaWarranties.
  • Informationen zu HP Image Permanence finden Sie auf der Website http://www.globalBMG.com/hp/printpermanence.
  • HP bietet über das HP Rücknahmeprogramm das Recycling einiger Druckmaterialien an. Dazu gehören z. B. HP Speziell verstärktes HDPE-Banner, HP Textilbanner leicht, HP Textilbanner schwer, HP Everyday Polypropylen matt, 3-Zoll-Kern und HP DuPont Tyvek-Banner. Jedoch stehen möglicherweise nicht überall Recycling-Möglichkeiten für diese Produkte zur Verfügung. Fragen Sie bei Ihrem lokalen Wertstoffhof nach, ob diese Produkte recycelt werden können. Informationen zum Recycling in den USA erhalten Sie auf der HP Recycling-Website http://www.hp.com/go/recycleLFmedia/.
    HP bietet über den normalen Recyclingprozess auch das Recycling einiger anderer Druckmaterialien an, wie z. B. HP Plakatpapier weiß seidenmatt, HP Foto-realistisches Plakatpapier, HP Gestrichenes Papier (3-Zoll-Kern), HP Gestrichenes Papier – Universal (3-Zoll-Kern), HP Gestrichenes Papier schwer – Universal (3-Zoll-Kern), HP Gestrichenes Papier schwer, 3-Zoll-Kern und HP Papier Plus matt extraschwer (3-Zoll-Kern).

Farbtreue

Ihr Drucker wurde entwickelt, um in den Bereichen Farbkonsistenz und Reproduzierbarkeit zu überzeugen. Auf diese Weise können große Aufträge wie z. B. Werbegrafiken und auf Fliesen oder Platten zu druckende Wandverkleidungen sicher ausgeführt werden. Wenn dann die fertigen Platten mit den Kanten aneinander gelegt werden, stimmen die Farben an den Schnittstellen überein.
Die gemessene Farbvariation innerhalb eines gedruckten Auftrags liegt innerhalb dieser Grenze:
Maximaler Farbunterschied (95 % der Farben) <= 2 dE 2000
Hinweis:
Dies basiert auf reflektierenden Messungen bei einem 943 Farbziel unter CIE-Normlicht D50 und nach der CIEDE-Norm 2000 gemäß der CIE-Entwurfsnorm DS 014-6/E:2012. 5 % der Farben können Variationen über 2 dE 2000 aufweisen. Im Übertragungsmodus gemessenes rückseitig beleuchtbares Druckmaterial kann unterschiedliche Ergebnisse aufweisen.
Die Farbabstimmung ist von vielen externen Faktoren abhängig. Berücksichtigen Sie die folgende Punkte; um dieses Maß an Konsistenz zu erreichen:
  • Wenn ein großer Auftrag in Stoffbahnen gedruckt wird, kann mehr als eine Rolle erforderlich sein. Alle Rollen sollte aus dem gleichen Stapel stammen und nach den Vorschriften des Herstellers korrekt gelagert sein.
  • Die Betriebsbedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit) sollten während des Druckens des gesamten Auftrags konstant bleiben.
  • Vor dem Beginn des Auftrags müssen eine Druckkopfüberprüfung und eine routinemäßige Reinigung durchgeführt worden sein. Wenn während des Auftrags ein Druckkopfwechsel erforderlich ist, muss eine Druckkopfausrichtung und Farbkalibrierung durchgeführt werden.
Siehe auch FarbkalibrierungFarbkalibrierung.

Druckmaterialkonfigurationen

Das Druckmaterial kann in einer Vielzahl von Konfigurationen entsprechend Ihren Anforderungen geladen werden. Rufen Sie vor dem Laden den Internal Print Server auf, und wählen Sie Druckmaterial > Laden/Entnehmen aus. Legen Sie dann die gewünschte Konfiguration fest.
Die grundlegenden Konfigurationen sind im Folgenden dargestellt. Diese Konfigurationen können sowohl für das Drucken mit einer Rolle als auch für das Drucken mit zwei Rollen verwendet werden.
  • Die Rolle-zu-Rolle Konfiguration ist dann geeignet, wenn Sie nicht während eines mit einer bestimmten Eingaberolle durchgeführten Druckauftrags einige Drucke ausschneiden und entfernen bzw. die Ausgaberolle herausnehmen möchten. Das Druckmaterial kann nicht in der Mitte der Rolle abgeschnitten werden.
  • Die Rolle-zu-Boden-Konfiguration ist geeignet, wenn Sie einen oder mehrere Ausdrucke abschneiden und entfernen möchten, sobald diese vom Drucker ausgegeben werden. Das Druckmaterial steht zwischen der Eingaberolle und der Spannrolle unter Spannung. Es kann jedoch hinter der Spannrolle abgeschnitten werden, weil es dann nicht mehr unter Spannung ist.
  • Die Rolle-zu-Kollektor-Konfiguration ist dann geeignet, wenn Sie während eines mit einer bestimmten Eingaberolle durchgeführten Druckauftrags das Druckmaterial abschneiden und die Ausgaberolle herausnehmen möchten. Das Druckmaterial steht zwischen der Eingaberolle und der Spannrolle unter Spannung. Es kann jedoch hinter der Spannrolle abgeschnitten werden, weil es dann nicht mehr unter Spannung ist.

Druckvorbereitungen

Sie müssen die folgenden Schritte ausführen, bevor Sie mit dem Drucken beginnen können:
  1. Klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Laden/Entnehmen, um das Fenster „Druckerkonfiguration“ zu öffnen.
  2. Wählen Sie die gewünschte Druckerkonfiguration aus. Die Bildschirmhilfe wird auf der linken Seite angezeigt.
    Hinweis:
    Das Kästchen Skip Substrate load check (Prüfung der Druckmaterialladung überspringen) sollten Sie nur markieren, wenn der Drucker kurz zuvor über die gleiche Konfiguration verfügte (d. h. das gleiche Druckmaterial und das gleiche Profil) und Sie wegen eines schweren Systemfehlers den Drucker neu starten mussten.
  3. Laden Sie das Druckmaterial. Im Fenster von Internal Print Server werden Anweisungen zum Laden von Druckmaterialien angezeigt. Weitere ausführliche Anweisungen finden Sie unter Aufbringen einer Rolle auf die Spindel und Laden einer Rolle in den Drucker.
  4. Wählen Sie den Substrattyp.
  5. Klicken Sie in Internal Print Server auf Fertigstellen, um die Druckmaterialprüfung zu starten. Geben Sie anschließend im Fenster "Geladenes Druckmaterial" die Druckmaterialsorte ein.
Hinweis:
Wenn der Drucker über Nacht mit geladenem Druckmaterial nicht in Betrieb und hohen bzw. niedrigen Temperaturen ausgesetzt war, führen Sie das Druckmaterial um 13 bis 25 cm weiter. Sie verhindern dadurch, dass Druckkopfkollisionen oder Verschmierungen entstehen.

Die Druckmaterialkantenhalter

Die Kantenhalter verhindern, dass sich die Kanten des Druckmaterials beim Drucken wölben und zu einem Papierstau führen können. Wenn beim Drucken ein Problem dieser Art auftritt, können Sie versuchen, es mit den Kantenhaltern zu überwinden.
Die Kantenhalter werden beim Bedrucken von Textilmaterialien dringend empfohlen.
Hinweis:
Die Kantenhalter werden beim Bedrucken von Druckmaterial mit mehr als 0,4 mm Dicke nicht empfohlen.
Hinweis:
Die Kantenhalter lassen sich einfacher verwenden, wenn Sie den Wagenträger anheben (siehe Festlegen der Wagenträgerposition). Sie können jedoch auch ohne Anheben des Wagenträgers verwendet werden.
Die richtige Position ist unten dargestellt. Das Druckmaterial sollte sich frei bewegen können und darf die Enden des Kantenhalters nicht berühren.
  Vorsicht:
Wenn die Kantenhalter nicht richtig positioniert werden, können die Druckköpfe und der Wagen beschädigt werden.
Hinweis:
Wenn das Druckmaterial mit der rechten Kante außerhalb der Spindellinealposition von 161 cm eingelegt ist, oder der linke Rand außerhalb von -162 cm, dann können die Kantenhalter nicht verwendet werden, weil nicht genügend Platz für sie vorhanden ist.

Einen Kantenhalter anbringen

Zum Anbringen des Kantenhalters stellen Sie sich vor den Drucker und befestigen die Vorderseite des Kantenhalters (mit der Nummer 1 an der blauen Stelle markiert) an der Vorderseite der Einzugsfläche. Die Ausrichtung des Druckmaterials muss mit den Markierungen am Kantenhalter übereinstimmen.
Wenden Sie sich dann der Rückseite des Druckers zu. Öffnen Sie den Ladetisch, ziehen Sie die Rückseite des Kantenhalters in Ihre Richtung, und befestigen Sie ihn an der Rückseite der Einzugsfläche. Dank eines eingebauten Magneten lässt sich der Kantenhalter korrekt auf der Einzugsfläche positionieren. Die Ausrichtung des Druckmaterials muss mit den Markierungen am Kantenhalter übereinstimmen.
  Vorsicht:
Platzieren Sie den Kantenhalter sorgfältig. Er muss völlig gerade bleiben, andernfalls können Druckköpfe und Wagen beschädigt werden.
Hinweis:
Ein angebrachter Kantenhalter kann nicht seitlich verschoben werden. Wenn Sie ihn seitlich verschieben möchten, müssen Sie ihn ausbauen und an einer neuen Position einsetzen.

Austausch eines Kantenhalterstreifens

Im Reinigungskit sind Kantenhalterstreifen zum Auswechseln enthalten. Ersetzen Sie den Streifen, wenn er beschädigt ist (z. B. durch eine Auswirkung) oder sich in einem schlechten Zustand befindet (z. B. durch angehäufte Tinte).
  1. Entfernen Sie den im Drucker eingebauten Kantenhalter von der Einzugsfläche, indem Sie ihn an der Vorder- und Rückseite ausklinken.
  2. Lösen Sie die Schraube an jedem Ende des Kantenhalters, aber entfernen Sie sie nicht.
  3. Entfernen Sie den alten Streifen, setzen Sie den neuen ein, und ziehen Sie die Schrauben fest.
  4. Ersetzen Sie den Kantenhalter an Einzugsfläche, wenn Sie ihn verwenden möchten.

Aufbringen einer Rolle auf die Spindel

Drucken mit einer Rolle

Am einen Ende der Spindel befindet sich ein Druckluftanschluss und am anderen Ende ein Zahnrad.
  1. Stellen Sie sicher, dass sich das Zahnrad an der richtigen Seite befindet (dies hängt von der vorgesehenen Wickelrichtung ab).
  2. Schieben Sie die Spindel in den Rollenkern.
    Hinweis:
    Die Spindel ist schwer, damit die erforderliche Steifheit gewährleistet ist und Schräglauf und Faltenbildung verhindert werden. Daher empfiehlt es sich, diesen Vorgang mit zwei Personen auszuführen.
  3. Achten Sie auf die Position des Rollenendes auf der Skala, die an beiden Seiten ab der Mitte der Spindel markiert ist. Die Eingabe- und die Ausgaberolle müssen auf ihren Spindeln identisch positioniert werden.
    Hinweis:
    Die Rollen sollten mittig ausgerichtet werden, damit es nicht zu Schräglauf, Wellungen, Knitterfalten oder Lagenverschiebungen kommen kann.
  4. Schließen Sie die Druckluftpistole an den Druckluftanschluss der Spindel an, und pumpen Sie die Spindel auf, damit sie sich nicht in der Rolle bewegen kann.
Hinweis:
Wenn sich die Lagen des Druckmaterials auf der Eingaberolle ineinander schieben, kann es zu Druckmaterialstaus oder Beschädigungen der Druckköpfe kommen. Versuchen Sie, die Kanten des Druckmaterials auf der Eingaberolle gerade auszurichten, bevor Sie es in den Drucker laden.
Hinweis:
Vergewissern Sie sich, dass das Druckmaterial am Kern auf der Eingangsspindel befestigt ist.
Die Rolle kann jetzt in den Drucker geladen werden.
Hinweis:
Wenn Sie regelmäßig unterschiedliche Druckmaterialsorten verwenden, können Sie die Rollen schneller wechseln, indem Sie jede Sorte auf eine eigene Spindel aufbringen. Die zusätzlichen Spindeln sind bei HP erhältlich (siehe ZubehörZubehör).
Hinweis:
Eine Doppelrollenspindel kann für das Drucken mit einer Rolle verwendet werden. Verriegeln Sie den Hebel, und füllen Sie beide Ventile.

Drucken mit zwei Rollen

Sie können auf zwei Rollen gleichzeitig mit der Doppelrollenspindel drucken.
Aufbringen der Doppelrollenspindel
  1. Führen Sie die erste Rolle auf der Spindel ein.
  2. Führen Sie die zweite Rolle auf der Spindel ein.
  3. Zentrieren Sie beide Rollen. Verwenden Sie dazu die Markierungen auf beiden Seiten der Mitte der Spindel. Die Eingabe- und die Ausgaberolle müssen auf ihren jeweiligen Spindelteilen identisch positioniert werden.
  4. Füllen Sie die Ventile an beiden Enden.
Stellen Sie mit der Doppelrollenzentrierungshilfe sicher, dass kein Bereich des Druckmaterialpfads aufgrund des Druckmaterialgewichts unter eine zu große Spannung gerät. Bei einem hohen Druckmaterialgewicht kann ein Fehlen von diesem Zubehör zu einer Druckkopfkollision führen, was die Lebensdauer des Druckkopfs verringert und den aktuellen Ausdruck verdirbt. Die Doppelrollenzentrierungshilfe muss kalibriert werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Doppelrollenleitfaden unter http://www.hp.com/go/latex3000/manuals/.

Laden einer Rolle in den Drucker

Achten Sie beim Laden von Druckmaterial unbedingt darauf, dass es über seine gesamte Breite und Länge gleichmäßig gespannt ist, damit es nicht zu Schräglauf, Wellungen, Knitterfalten oder Lagenverschiebungen kommen kann. Es gibt vier Möglichkeiten, wie das Druckmaterial durch den Drucker gelangt:
  • Rolle-zu-Rolle-Konfiguration
  • Doppelrolle-zu-Rolle-Konfiguration
  • Rolle-zu-Boden-Konfiguration
  • Rolle-zu-Kollektor-Konfiguration
Jede Konfiguration bietet zwei Möglichkeiten zum Laden des Druckmaterials:
  • Manuelles Laden: Für steifes und enges Druckmaterial empfohlen.
  • Geführtes Laden: Damit lässt sich der Ladevorgang flexibel gestalten und breites Druckmaterial einfacher laden.
    Hinweis:
    Das geführte Laden wird bei Doppelrollen nicht empfohlen.

Einlegen einer Rolle (Rolle-zu-Rolle-Konfiguration)

Die Druckmaterialrolle wird auf die Eingangsspindel (Einzel- oder Doppelrolle) aufgebracht und auf der Ausgangsspindel aufgewickelt. Das Druckmaterial wird von der Eingangsspindel (1) über die Hauptwalze (2), die Einzugsfläche (3) und die vorderen Umleiter (4) zur Ausgangsspindel (5) geführt.
In der obigen Abbildung ist das geladene Druckmaterial mit der bedruckten Seite nach außen auf der Eingabe- und Ausgaberolle dargestellt. Sie können das Druckmaterial auch mit der bedruckten Seite nach innen auf eine oder beiden Rollen aufbringen. In diesem Fall dreht sich die Spindel in der umgekehrten Richtung. Der Drucker fordert Sie auf, die Wickelrichtung anzugeben, falls er sie nicht automatisch feststellen kann.
Jede Spindel wird durch einen eigenen Motor angetrieben. Durch die Motoren ist die konstante Spannung des Druckmaterials gewährleistet. Das Druckmaterial wird mithilfe von Unterdruck plan auf der Einzugsfläche gehalten. Das Druckmaterial wird durch den Antriebswalzenmotor weitergeführt. Durch einen Klemmmechanismus wird verhindert, dass das Druckmaterial verrutscht.
Bevor Sie Druckmaterial in den Drucker laden, müssen Sie eine Rolle auf die Eingangsspindel und einen leeren Kern auf die Ausgangsspindel aufbringen Siehe Aufbringen einer Rolle auf die Spindel.
Hinweis:
Der leere Kern auf der Ausgangsspindel muss dieselbe Länge wie der Kern der Druckmaterialrolle haben. Bringen Sie auf keinen Fall zwei oder mehr kürzere Kern auf dieselbe Spindel auf, da es sonst zu Problemen mit dem Druckmaterialvorschub kommen kann.
Hinweis:
Spindel und Druckmaterialrolle können schwer sein. Zur Positionierung dieses Materials empfiehlt sich ein Gabelstapler oder ähnliche Ausrüstung. Andernfalls heben Sie ein Ende in den Drucker und dann das andere Ende.
  1. Klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Laden/Entnehmen, und wählen Sie die richtige Konfiguration aus.
  2. Wählen Sie in Internal Print Server in der Liste der Druckmaterialsorten die geladene Sorte aus.
  3. Entfernen Sie die Druckmaterialkantenhalter, oder schieben Sie sie nach außen, damit sie beim Laden des Druckmaterials nicht im Weg sind.
      Vorsicht:
    Wenn sich das Druckmaterial beim Drucken über den Kantenhaltern befindet, können die Druckköpfe und der Wagen beschädigt werden.
  4. Transportieren Sie die Spindel mit der neuen Rolle zur Rückseite des Druckers. Das Spindelende mit dem Zahnrad muss sich links befinden.
  5. Legen Sie die Enden der Spindel auf die Plattformen an der Rückseite des Druckers. Kunststoffpolster absorbieren die Belastungen.
  6. Setzen Sie auf dieselbe Weise die Spindel mit dem leeren Kern an der Vorderseite des Druckers ein. Jedoch muss sich hier das Spindelende mit dem Zahnrad rechts befinden.
  7. Alle Druckmaterialien können mit dem manuellen Ladevorgang geladen werden (siehe unten). Möglicherweise bevorzugen Sie jedoch den geführten Ladevorgang, falls das Druckmaterial flexible oder breit ist.
Geführtes Laden
  1. Öffnen Sie die Frontklappe.
  2. Öffnen Sie die Aushärtungsmodul-Verriegelungen.
  3. Öffnen Sie das Aushärtungsmodul.
  4. Öffnen Sie die Ladetisch-Verriegelungen.
  5. Öffnen Sie den Ladetisch.
  6. Wickeln Sie eine Länge von Druckmaterial ab.
  7. Platzieren Sie es auf dem Ladetisch.
  8. Schließen Sie den Ladetisch.
  9. Wickeln Sie das Druckmaterial manuell auf, bis die Vorderkante nah an den Anpressrädern ist.
  10. Schließen Sie die Ladetisch-Verriegelungen.
  11. Verwenden Sie in Internal Print Server die große blaue Schaltfläche zum Vorschieben des Druckmaterials bis zur Ausgangsspindel. Der Druckmaterialvorschub muss reibungslos ablaufen und darf nicht behindert werden. Helfen Sie ggf. nach, wenn das Druckmaterial den Aushärtungsmodulschaft durchläuft.
  12. Öffnen Sie den Ladetisch.
  13. Richten Sie das Druckmaterial aus, indem Sie überprüfen, dass die Druckmaterialkante an den Ein- und Ausgangsspindeln die gleiche Position einnimmt. Dies kann durch Verwendung der Spindellineale oder durch Messung des Abstands zwischen der rechten Kante und der Seitenplatte erfolgen.
  14. Wenn das Druckmaterial gleichmäßig gespannt und flach ist (keine Knitterfalten oder Beulen), befestigen Sie es mit Klebeband am leeren Kern. Bringen Sie zunächst in der Mitte und danach auf der linken und der rechten Seite Klebestreifen an. Ziehen Sie dabei nicht zu fest am Druckmaterial, und achten Sie darauf, dass keine Knitterfalten entstehen.
  15. Positionieren Sie ggf. die Druckmaterialkantenhalter, und bringen Sie sie vorn an.
  16. Schließen Sie das Aushärtungsmodul und die Verriegelungen und dann die vordere Klappe.
  17. Bringen Sie ggf. die Druckmaterialkantenhalter hinten an.
  18. Schließen Sie den Ladetisch und die Verriegelungen.
  19. Klicken Sie in Internal Print Server auf Fertigstellen. Es werden dann beide Rollen gedreht, um ihren Durchmesser zu messen. Außerdem werden die Rollenbreite, die Wickelrichtung, der Unterdruck und die Vorschubkalibrierung überprüft (dies dauert max. eine Minute).
    Hinweis:
    Die Rollengröße wird unten im Bildschirm angezeigt. Um sie zu ändern, klicken Sie auf Change substrate settings (Druckmaterialeinstellungen ändern).
    Hinweis:
    Manche Druckmaterialien (z. B. transparente Druckmaterialien) können vom Drucker nicht auf diese Weise gemessen werden. In solchen Fällen werden Sie in Internal Print Server aufgefordert, in die Felder für die linke Kante und die Breite Werte einzugeben. Prüfen Sie diese Werte mithilfe des Lineals von der Spindel.
  20. An dieser Stelle kann eine Warnmeldung zum Druckmaterialvorschub angezeigt werden. Weitere Informationen zu Deaktivieren der automatischen Erfassung finden Sie unter Kompensation des DruckmaterialvorschubsKompensation des Druckmaterialvorschubs.
  21. Weitere Informationen zu den Situationen, in denen die Wagenträgerposition geändert werden sollte, finden Sie unter Druckmaterialtipps.
Manuelles Laden
  1. Verwenden Sie den Internal Print Server, um den Wagenträger zur Einlegeposition anzuheben.
  2. Öffnen Sie die Frontklappe.
  3. Öffnen Sie die Aushärtungsmodul-Verriegelungen.
  4. Öffnen Sie das Aushärtungsmodul.
  5. Öffnen Sie die Ladetisch-Verriegelungen.
  6. Öffnen Sie den Ladetisch.
  7. Wickeln Sie eine Länge von Druckmaterial ab.
  8. Legen Sie es in den Druckbereich.
  9. Führen Sie das Druckmaterial durch den Drucker bis zur Ausgangsspindel.
  10. Richten Sie das Druckmaterial aus, indem Sie überprüfen, dass die Druckmaterialkante an den Ein- und Ausgangsspindeln die gleiche Position einnimmt. Dies kann durch Verwendung der Spindellineale oder durch Messung des Abstands zwischen der rechten Kante und der Seitenplatte erfolgen.
  11. Wenn das Druckmaterial gleichmäßig gespannt und flach ist (keine Knitterfalten oder Beulen), befestigen Sie es mit Klebeband am leeren Kern. Bringen Sie zunächst in der Mitte und danach auf der linken und der rechten Seite Klebestreifen an. Ziehen Sie dabei nicht zu fest am Druckmaterial, und achten Sie darauf, dass keine Knitterfalten entstehen.
  12. Positionieren Sie ggf. die Druckmaterialkantenhalter, und bringen Sie sie vorn an.
  13. Schließen Sie die vordere Klappe und das Aushärtungsmodul.
  14. Bringen Sie ggf. die Druckmaterialkantenhalter hinten an.
  15. Schließen Sie den Ladetisch.
  16. Verwenden Sie den Internal Print Server, um den Wagenträger zur Druckposition abzusenken.
  17. Klicken Sie in Internal Print Server auf Fertigstellen. Es werden dann beide Rollen gedreht, um ihren Durchmesser zu messen. Außerdem werden die Rollenbreite, die Wickelrichtung, der Unterdruck und die Vorschubkalibrierung überprüft (dies dauert max. eine Minute).
    Hinweis:
    Manche Druckmaterialien (z. B. transparente Druckmaterialien) können vom Drucker nicht auf diese Weise gemessen werden. In solchen Fällen werden Sie in Internal Print Server aufgefordert, in die Felder für die linke Kante und die Breite Werte einzugeben. Prüfen Sie diese Werte mithilfe des Lineals von der Spindel.
  18. An dieser Stelle kann eine Warnmeldung zum Druckmaterialvorschub angezeigt werden. Weitere Informationen zu Deaktivieren der automatischen Erfassung finden Sie unter Kompensation des DruckmaterialvorschubsKompensation des Druckmaterialvorschubs.
Sie können jetzt mit dem Drucken beginnen.

Einlegen einer Rolle (Doppelrolle-zu-Rolle-Konfiguration)

Die zwei Druckmaterialrollen werden auf die hintere Doppelrollenspindel aufgebracht und auf der vorderen Spindel aufgewickelt. Das Druckmaterial wird von der Eingangsspindel über die Hauptwalze, die Einzugsfläche, die vorderen Umleiter und dann zur Ausgangsspindel geführt.
Hinweis:
Bei der Verwendung von Doppelrollen empfiehlt sich die Auswahl Rolle-zu-Rolle-Konfiguration zum Erzielen einer optimalen Leistung.
Sie können Druckmaterial mit der bedruckten Seite nach innen oder nach außen auf die Spindel aufbringen. In diesem Fall dreht sich die Spindel in der umgekehrten Richtung. Der Drucker fordert Sie auf, die Wickelrichtung anzugeben, falls er sie nicht automatisch feststellen kann.
Bevor Sie zwei Rollen in den Drucker laden, müssen Sie beide Rollen auf die hintere Doppelrollenspindel und zwei leere Kerne auf die vordere Doppelrollenspindel aufbringen. Siehe Aufbringen einer Rolle auf die Spindel.
Wenn die Rollen ungleiche Längen aufweisen, sollte sich die längere Rolle von der Druckervorderseite aus gesehen auf der rechten Seite befinden. Wenn Sie von hinten auf den Drucker schauen, dann ist die längere Rolle auf der linken Seite. Wenn dann die kürzere Rolle leer wird, können Sie auf der anderen Rolle mit dem Drucken fortfahren.
Hinweis:
Wenn eine der Rollen leer wird, sollten Sie das Differential in der Mitte der Spindel mit dem Hebel an der linken Seite sperren.
  1. Klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Laden/Entnehmen, und wählen Sie die richtige Konfiguration aus.
  2. Wählen Sie in Internal Print Server in der Liste der Druckmaterialsorten die geladene Sorte aus.
  3. Entfernen Sie die Druckmaterialkantenhalter, oder schieben Sie sie nach außen, damit sie beim Laden des Druckmaterials nicht im Weg sind.
      Vorsicht:
    Wenn sich das Druckmaterial beim Drucken über den Kantenhaltern befindet, können die Druckköpfe und der Wagen beschädigt werden.
  4. Wenn Sie die Doppelrollenzentrierungshilfen verwenden möchten, installieren Sie diese jetzt sowohl für die Ein- als auch für die Ausgangsspindeln und heben Sie sie bis zu deren kalibrierten Positionen an, damit das Druckmaterial später zur Ausgangsspindel geführt und richtig gewickelt wird.
      Vorsicht:
    Die kalibrierte Position wird nach den mit dem Zubehör bereitgestellten Anweisungen festgelegt. Bei einer falschen Position kann der Druckwagen kollidieren (siehe Auf dem Druckmaterial zeigen sich Knitterfalten und TintenfleckenAuf dem Druckmaterial zeigen sich Knitterfalten und Tintenflecken).
  5. Es ist hilfreich, während des Ladens die Differentiale an den Eingangs- und Ausgangsspindeln zu sperren.
  6. Transportieren Sie die Spindeln mit den neuen Rollen zur Rückseite des Druckers. Das Spindelende mit dem Zahnrad muss sich links befinden.
  7. Legen Sie die Enden der Spindel auf die Plattformen an der Rückseite des Druckers. Kunststoffpolster absorbieren die Belastungen.
  8. Setzen Sie auf dieselbe Weise die Spindel mit den leeren Kernen an der Vorderseite des Druckers ein. Jedoch muss sich hier das Spindelende mit dem Zahnrad rechts befinden.
Manuelles Laden
Hinweis:
Geführtes Laden wird nicht in einer Doppelrollenkonfiguration empfohlen.
  1. Verwenden Sie den Internal Print Server, um den Wagenträger zur Einlegeposition anzuheben.
  2. Öffnen Sie die vordere Klappe und das Aushärtungsmodul.
  3. Öffnen Sie den Ladetisch.
  4. Entsperren Sie das Differential in der Eingangsspindel.
  5. Wickeln Sie eine Länge von Druckmaterial von der ersten Eingaberolle ab, und platzieren Sie es im Druckbereich.
  6. Führen Sie das Druckmaterial von der ersten Rolle durch den Drucker bis zur Ausgangsspindel.
  7. Wickeln Sie eine Länge von Druckmaterial von der zweiten Eingaberolle ab, und platzieren Sie es im Druckbereich.
  8. Führen Sie das Druckmaterial von der zweiten Rolle durch den Drucker bis zur Ausgangsspindel.
  9. Richten Sie das Druckmaterial aus, indem Sie überprüfen, dass die Druckmaterialkante an den Ein- und Ausgangsspindeln die gleiche Position einnimmt. Dies kann durch Verwendung der Spindellineale oder durch Messung des Abstands zwischen der rechten Kante und der Seitenplatte erfolgen.
    Hinweis:
    Es empfiehlt sich, die Kanten beider Rollen gemäß den Linien auszurichten, die sich an beiden Seiten der mittleren Spindelmarkierung befinden.
    Hinweis:
    Wenn Sie die maximale Breite von 1,60 m pro Rolle verwenden und keine Kantenhalter benötigen, dann sollte die linke Rolle 20 mm in Richtung Mitte geschoben werden (damit ein Abstand von 20 mm zwischen den Rollen besteht), um das Einlegen zu erleichtern.
    Hinweis:
    Der Druckmaterialvorschubsensor muss vom Druckmaterial bedeckt sein (von 252 bis 310 cm auf dem Lineal).
  10. Wenn das Druckmaterial gleichmäßig gespannt und flach ist (keine Knitterfalten oder Beulen), befestigen Sie es mit Klebeband an jedem leeren Kern. Bringen Sie zunächst in der Mitte und danach auf der linken und der rechten Seite Klebestreifen an. Ziehen Sie dabei nicht zu fest am Druckmaterial, und achten Sie darauf, dass keine Knitterfalten entstehen.
  11. Positionieren Sie ggf. die drei oder vier Druckmaterialkantenhalter, und bringen Sie sie vorn an.
    Hinweis:
    Wenn die Ausrichtung der Rollenkanten gemäß den Markierungen auf der Doppelrollenspindel erfolgt, werden die mittleren Kantenhalter (falls erforderlich) von beiden Rollen gemeinsam genutzt. Wenn Sie die Rollen anders positionieren und Kantenhalter verwenden, berücksichtigen Sie den für die Kantenhalter erforderlichen Abstand.
  12. Schließen Sie die vordere Klappe und das Aushärtungsmodul.
  13. Bringen Sie ggf. die Druckmaterialkantenhalter hinten an.
  14. Schließen Sie den Ladetisch.
  15. Die Spindeldifferentiale müssen entsperrt sein.
  16. Verwenden Sie den Internal Print Server, um den Wagenträger zur Druckposition abzusenken.
  17. Klicken Sie in Internal Print Server auf Fertigstellen. Es werden dann die Rollen gedreht, um ihren Durchmesser zu messen. Außerdem werden die Rollenbreite, die Wickelrichtung, der Unterdruck und die Vorschubkalibrierung überprüft (dies dauert max. eine Minute).
    Hinweis:
    Manche Druckmaterialien (z. B. transparente Druckmaterialien) können vom Drucker nicht auf diese Weise gemessen werden. In solchen Fällen werden Sie in Internal Print Server aufgefordert, in die Felder für die linke Kante und die Breite Werte einzugeben. Prüfen Sie diese Werte mithilfe des Lineals von der Spindel.
  18. An dieser Stelle kann eine Warnmeldung zum Druckmaterialvorschub angezeigt werden. Weitere Informationen zu Deaktivieren der automatischen Erfassung finden Sie unter Kompensation des DruckmaterialvorschubsKompensation des Druckmaterialvorschubs.
  19. Weitere Informationen zu den Situationen, in denen die Wagenträgerposition geändert werden sollte, finden Sie unter Druckmaterialtipps.
Sie können jetzt mit dem Drucken beginnen.

Einlegen einer Rolle (Rolle-zu-Boden-Konfiguration)

Die Druckmaterialrolle wird an der Eingangsspindel angebracht. Das bedruckte Druckmaterial wird vor dem Drucker auf dem Boden deponiert. Das Druckmaterial wird von der Eingangsspindel (1) über die Hauptwalze (3), die Einzugsfläche, die vorderen Umleiter (5) zur Spannrolle (7) geführt und von dort auf den Boden ausgegeben.
Sie können Druckmaterial mit der bedruckten Seite nach innen oder nach außen auf die Spindel aufbringen. In diesem Fall dreht sich die Spindel in der umgekehrten Richtung. Der Drucker fordert Sie auf, die Wickelrichtung anzugeben, falls er sie nicht automatisch feststellen kann.
Die Rolle muss sich bereits auf der Eingangsspindel befinden, damit Sie eine Rolle in den Drucker laden können. Siehe Aufbringen einer Rolle auf die Spindel.
Hinweis:
Die Spindel selbst ist ziemlich schwer, und eine Rolle Druckmaterial kann noch schwerer sein. Zur Positionierung dieses Materials empfiehlt sich ein Gabelstapler oder ähnliche Ausrüstung. Andernfalls heben Sie ein Ende in den Drucker und dann das andere Ende.
Zum Laden des Druckmaterials verwenden Sie dasselbe Verfahren wie in der Rolle-zu-Rolle-Konfiguration, mit der Ausnahme, dass die Ausgangsspindel nicht benötigt wird.
  1. Der Hebel der Spannrolle muss angehoben sein.
  2. Entriegeln Sie die Spannrolle an beiden Enden.
  3. Bewegen Sie die Rolle nach vorn, damit Sie mehr Platz haben, um das Druckmaterial hinter der Rolle durchzuführen.
  4. Führen Sie das Druckmaterial hindurch und drücken Sie die Rolle zurück. Achten Sie darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Rolle und die dahinter und darunter liegende schwarze Druckmaterialführung gelangen.
  5. Schließen Sie die Verriegelungen an beiden Seiten.
  6. Richten Sie das Druckmaterial aus, indem Sie überprüfen, dass die Druckmaterialkante an den Eingangsspindel und der Spannrolle die gleiche Position einnimmt. Dies kann durch Verwendung der Lineale an der Spindel und der Spannrolle oder durch Messung des Abstands zwischen der rechten Kante und der Seitenplatte erfolgen.
  7. Stellen Sie sicher, dass das Druckmaterial gleichmäßig gespannt und flach ist (keine Knitterfalten oder Beulen), und schließen Sie den Hebel der Spannrolle.
  8. Klicken Sie wie in der Rolle-zu-Rolle-Konfiguration in Internal Print Server auf Fertigstellen.

Einlegen einer Rolle (Rolle-zu-Kollektor-Konfiguration)

Diese Konfiguration ist der Rolle zu Boden-Konfiguration ähnlich, sie verfügt jedoch noch zusätzlich über eine Kollektorrolle und Umlenkvorrichtung.
Hinweis:
Laden oder entnehmen Sie den Kollektor auf keinen Fall während des Druckvorgangs.
Vor dem Einlegen des Druckmaterials wählen Sie eine Umlenkvorrichtung in der richtigen Länge aus, die der Breite des Druckmaterials entspricht. Folgende Stangen werden mitgeliefert, so dass Sie Umlenkvorrichtungen in verschiedenen Längen anfertigen können:
  • Ein 152-mm-Schlauch
  • Zwei 203-mm-Schläuche
  • Ein 305-mm-Schlauch
  • Ein 610-mm-Schlauch
  • Zwei 1067-mm-Schläuche
  • Zwei Endflansche, die an jedem Ende angebracht werden. Diese verhindern eine seitliche Verschiebung der Umlenkvorrichtung während des Druckvorgangs.
Sie können zum Beispiel folgende Umlenkvorrichtungen selbst zusammenbauen:
  • 914 mm: 610-mm- und 305-mm-Schläuche
  • 1016 mm: 610-mm- und 203-mm-Schläuche
  • 1270 mm: 1067-mm- und 203-mm-Schläuche
  • 1372 mm: 1067-mm- und 305-mm-Schläuche
  • 1524 mm: 1067-mm- 305-mm- und 152-mm-Schläuche
  • 1829 mm: 1067-mm- 610-mm- und 152-mm-Schläuche
  • 1981 mm: 1067-mm- 610-mm- und zwei 152-mm-Schläuche
  • 2032 mm: 1067-mm-, 610-mm-, 203-mm- und 152-mm-Schläuche
  • 2489 mm: zwei 1067-mm-, 203-mm- und 152-mm-Schläuche
  • 2642 mm: zwei 1067-mm-, 305-mm- und 203-mm-Schläuche
  • 3200 mm: zwei 1067-mm-, 610-mm-, 305-mm- und 152-mm-Schläuche
  1. Befolgen Sie das gesamte Ladeverfahren für die Rolle zu Boden-Konfiguration.
  2. Bringen Sie einen leeren Druckmaterialkern an der Ausgangsspindel an. Zum Drucken mit zwei Rollen laden Sie zwei Kerne desselben Durchmessers auf eine Spindel (es wird nicht empfohlen, eine Doppelrollenspindel als Kollektor zu verwenden).
  3. Verwenden Sie die Schaltflächen in Internal Print Server, um die Vorderkante des Druckmaterials bis zum Kern auf dem Kollektor vorzuschieben.
  4. Ziehen Sie das Druckmaterial so, dass es gleichmäßig gespannt ist. Befestigen Sie die Vorderkante zuerst in der Mitte und danach an den Seiten mit Klebestreifen am Kern. Das Druckmaterial darf nicht knittern oder lose sein.
  5. Verwenden Sie erneut die Schaltflächen in Internal Print Server, um das Druckmaterial so vorzuschieben, dass zwischen der Spannrolle und dem Kollektor eine Schleife entsteht.
  6. Legen Sie die Umlenkvorrichtung in diese Schleife.
    Hinweis:
    Die Schleifenerkennung erfolgt in der Mitte des Druckers. Stellen Sie daher nicht Ihren Fuß oder irgendein anderes Objekt unter den Kollektor in der Mitte.
  7. Klicken Sie in Internal Print Server auf die Schaltfläche für Kollektor aktivieren.
  8. Legen Sie die Wickelrichtung fest. Mit der empfohlenen Einstellung für Nach außen kann eine Ausgaberolle mit einem Durchmesser bis zu 300 mm verwendet werden. Wenn Sie die Einstellung für Nach innen wählen, kann nur eine Ausgaberolle mit einem Durchmesser bis zu 200 mm verwendet werden. Bei einer dickeren Rolle würde die Umlenkvorrichtung die Rolle berühren.
    Hinweis:
    Die Wickelrichtung kann nicht spontan geändert werden: der Kollektor muss deaktiviert und dann erneut aktiviert werden.
  9. Drücken Sie die Taste Fertigstellen.
Sie können jetzt mit dem Drucken beginnen.

Anzeigen von Informationen zum geladenen Druckmaterial

Informationen zum geladenen Druckmaterial werden in Internal Print Server am unteren Rand des Hauptbildschirms angezeigt.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen, klicken Sie im Menü Druckmaterial auf Einstellungen.

Entnehmen einer Rolle

  1. Stellen Sie sicher, dass der Drucker nicht druckt.
  2. Klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Laden/Entnehmen.
  3. Heben Sie hinten am Drucker die Ladetisch-Verriegelungen an.
  4. Wenn Sie den Wagenträger anheben müssen, wählen Sie in Internal Print Server die Option Wagenträgerposition > Move to substrate load position (zur Druckmaterial-Einlegeposition). Der Wagen wird nun angehoben. Dieser Vorgang dauert ungefähr 2 Minuten.
    Hinweis:
    Dieser Schritt ist optional. Manche Druckmaterialien können auch entnommen werden, ohne dass der Wagenträger angehoben wird.
  5. Schneiden Sie nach dem Anheben des Wagens das Druckmaterial ab.
  6. Wickeln Sie das Druckmaterial manuell auf die Ausgaberolle.
  7. Öffnen Sie die vorderen Verriegelungen, und nehmen Sie die Ausgaberolle aus dem Drucker.
  8. Ziehen Sie die Spindel aus der Rolle heraus.
  9. Wickeln Sie das Druckmaterial manuell auf die Eingaberolle.
  10. Öffnen Sie die hinteren Verriegelungen, und nehmen Sie die Eingaberolle aus dem Drucker.
  11. Ziehen Sie die Spindel aus der Rolle heraus.
Sie können nun eine neue Rolle und einen leeren Kern auf die Spindeln aufbringen und einlegen.

Druckmaterialprofile

Jedes unterstützte Druckmaterial verfügt über spezifische Merkmale. Um immer eine optimale Druckqualität zu gewährleisten, werden die Druckmaterialsorten auf unterschiedliche Arten bedruckt. Auf manche muss beispielsweise mehr Tinte aufgebracht werden, andere benötigen höhere Temperaturen zur Trocknung und Aushärtung. Daher benötigt der Drucker eine Beschreibung der jeweiligen Anforderungen. Diese Beschreibung nennt man Druckmaterialprofil. Der Drucker wird mit vordefinierten Profilen für verschiedene Druckmaterialsorten sowie mit einigen allgemeinen Profilen ausgeliefert.
Damit Sie nicht durch die Liste aller unterstützten Druckmaterialsorten blättern müssen, enthält der Drucker lediglich Profile für die gebräuchlichsten Sorten.
Unter http://www.hp.com/go/mediasolutionslocator sind die Druckmaterialeinstellungen von zahlreichen Herstellern angegeben. Sie können die Verfügbarkeit von Druckmaterialien mithilfe der dort zur Verfügung stehenden HP Media Locator-Anwendung überprüfen.
Um ein neu heruntergeladenes Druckmaterialprofil zu installieren, wählen Sie in Internal Print Server die Menüoption Druckmaterial > Einstellungsmanagement > Import label (Label importieren) aus, und suchen Sie dann nach der Datei mit der Erweiterung .oms. Klicken Sie anschließend auf Update. Mit Export label (Label exportieren) können Sie auch Druckmaterialprofile exportieren.

Verwenden eines neuen Druckmaterials

Wenn Sie eine neue Druckmaterialsorte in den Drucker laden, müssen Sie dafür ein Druckmaterialprofil auswählen.
  1. Wenn kein bestimmtes Profil für dieses Druckmaterial in der Liste erscheint, prüfen Sie im HP Media Solutions Locator (http://www.hp.com/go/mediasolutionslocator), ob dort ein Profil für Ihr Druckmaterial vorhanden ist. Eine andere Möglichkeit ist, das spezifische Profil von Ihrem Händler oder dem Hersteller zu beziehen.
  2. Wenn kein spezielles Profil verfügbar ist, versuchen Sie es mit einem allgemeinen Profil in der gleichen Druckmaterialkategorie.
  3. Wenn Sie nicht mit den Ergebnissen zufrieden sind, verwenden Sie den Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials zum Erstellen eines neuen Profils für Ihr Druckmaterial. Siehe Erstellen eines neuen Druckmaterialprofils mit dem Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials.
  4. Wenn Sie eine umfassende Kontrolle über Ihr Profil wünschen, klonen Sie ein allgemeines Profil (oder das mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials erhaltene Profil), und passen Sie die Einstellungen manuell an. Siehe Bearbeiten eines Druckmaterialprofils. Dieses Verfahren wird nur für fortgeschrittene Benutzer empfohlen.

Vorbereiten des Druckers für ein neues Druckmaterial

  1. Bevor Sie ein neues Profil erstellen, sollten Sie dafür sorgen, dass sich der Drucker in einem optimalen Zustand befindet. Führen Sie daher alle ausstehenden Wartungsaufgaben aus, insbesondere die Druckkopfprüfungen und Ausrichtung.
  2. Halten Sie die Druckwarteschlange an, und warten Sie, bis der aktuelle Auftrag abgeschlossen ist. Es sollten keine neuen Aufträge an den Drucker gesendet werden, bis das neue Druckmaterialprofil erstellt ist.
  3. Laden Sie das neue Druckmaterial. Der Vorgang zum Laden eines Druckmaterials in den Drucker wurde so gestaltet, dass er völlig unabhängig von der jeweiligen Druckmaterialsorte ist. Befolgen Sie beim Laden die richtigen Schritte, und stellen Sie sicher, dass die Rollenbreite angegeben wird (entweder automatisch oder manuell). Die optimale Druckqualität ist nur gewährleistet, wenn die Abweichung zwischen der angegebenen und der tatsächlichen Rollenbreite gering ist.
    Hinweis:
    Sie sollten beim Erstellen eines neuen Profils die Rolle zu Rolle-Konfiguration verwenden.
  4. Wählen Sie die richtige Wagenträgerposition aus: siehe Festlegen der Wagenträgerposition.

Erstellen eines neuen Druckmaterialprofils mit dem Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials

Mit dem Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials gelangen Sie zu den besten Einstellungen für Ihr Druckmaterial. Es werden zunächst einige Informationen über das Druckmaterial und den beabsichtigten Verwendungszweck abgefragt. Anschließend werden einige Testausdrucke zur Beurteilung gedruckt. Auf der Grundlage dieser Informationen wird das neue Profil erzeugt.
Stellen Sie vor dem Verwenden des Assistenten zuerst sicher, dass das neue Druckmaterial in der Rolle-zu-Rolle-Konfiguration geladen ist. Wählen Sie anschließend in Internal Print Server die Registerkarte Druckmaterial und dann Erstellen aus.

Material

Als Erstes fragt Sie der Assistent, aus welchem Ausgangsmaterial das Druckmaterial besteht.
  • Selbstklebendes Vinyl umfasst gegossenes selbstklebendes Vinyl, kalandriertes selbstklebendes Vinyl, perforiertes selbstklebendes Vinyl, transparentes selbstklebendes Vinyl und reflektierendes selbstklebendes Vinyl.
  • PVC-Banner umfasst vorderseitig beleuchtbare Banner, rückseitig beleuchtbare Banner, Scrim-Banner, stützgewebelose Banner, Gewebebanner mit Papierträger, Blockout-Banner, LKW- oder Abdeckplane und PVC-Wandverkleidung.
  • Papier umfasst beschichtetes Papier, unbeschichtetes Papier, Fotopapier fotorealistisches Papier, Papier mit blauer Rückseite, Papier-Wandverkleidung oder Tapete, selbstklebendes Papier und Vlies-Wandverkleidung.
  • PP- und PE-Folie und -⁠Banner umfasst Polypropylen(PP)-Folie, synthetisches Papier (z. B. Yupo), Tyvek und PE- oder HDPE(Polyäthylen)-Banner.
  • PET Film umfasst Polyesterfolie (PET) rückseitig beleuchtbar, Polyesterfolie (PET) vorderseitig beleuchtbar und Polyesterfolie (PET) mit grauer Rückseite.
  • Textilstoff umfasst Polyesterstoffe und -⁠gewebe, Textilbanner, Backdrops, Textilgewebebanner mit Papierträger, Textilstoff vorderseitig beleuchtbar, Textilstoff rückseitig beleuchtbar, Leinwand, Fahne und Voile, Baumwollstoff, Textil-Wandverkleidung, selbstklebender Textilstoff und gewobene Wandverkleidung.

Verwendungszweck

Als Nächstes werden Sie gefragt, wie Sie das Druckmaterial nutzen möchten.
  • Vorderseitig beleuchtbar bedeutet, dass der Druck mit der Lichtquelle vor dem Druckmaterial betrachtet wird.
  • Rückseitig beleuchtbar bedeutet, dass der Druck mit der Lichtquelle hinter dem Druckmaterial betrachtet wird.

Optimieren für

Als Nächstes werden Sie gefragt, ob Sie Geschwindigkeit oder Qualität oder keinem der beiden Faktoren Priorität einräumen möchten.
  • Druckqualität: Sie möchten eine optimale Druckqualität.
  • Druckgeschwindigkeit: Sie möchten schnell Drucken.

Testdruck

Im weiteren Verlauf werden vom Assistenten die vorgeschlagenen Einstellungen für den ersten Testdruck angezeigt. Diese Einstellungen werden auf Grundlage der bereits angegebenen Informationen erzeugt.
Hinweis:
Wenn Sie ein fortgeschrittener Benutzer sind und die vorgeschlagenen Einstellungen nicht Ihren Erwartungen entsprechen, können jederzeit die erweiterten Einstellungen auswählen und manuelle Änderungen vornehmen. Es wird jedoch empfohlen, den ersten Testdruck zu drucken, um die Gesamtleistung des Druckmaterials zu ermitteln.
Hinweis:
Wenn Sie den Testdruck abbrechen, da Probleme mit dem Druckmaterial oder der Druckqualität auftreten (z. B. Streifenbildung), dann ändern Sie ggf. das Druckmaterialprofil. Befolgen Sie dabei die Richtlinien unter Beheben von DruckmaterialproblemenBeheben von Druckmaterialproblemen und Probleme mit der DruckqualitätProbleme mit der Druckqualität.
Nach Abschluss des Testdrucks werden dazu vom Assistenten einige Fragen gestellt.
Der Ausdruck ist in horizontale Streifen unterteilt, die in einem Bereich verschiedener Tintendichten gedruckt werden. Es gibt zwei verschiedene Abschnitte: Der linke Teil (Abschnitt A) zeigt die Farbsättigung und Aushärtungsleistung. Der rechte Teil (Abschnitt B) zeigt das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Tintendichten und Optimierungsstufen.
  1. Beginnen Sie mit Abschnitt A. Überprüfen Sie, ob irgendein Streifen vollständig ausgehärtet ist. Verwenden Sie für diesen Zweck die vier schwarzen Farbflecken. Führen Sie ggf. einen Wischtest durch. Überprüfen Sie, ob Aushärtungsfehler sichtbar sind. Ein möglicher Aushärtungsfehler erscheint als Muster von kleinen runden Flecken auf dem Ausdruck, der von der perforierten Platte ausgeht, durch die die Trocknungsluft strömt.
    Wenn Sie eine Tintendichte gefunden haben, die perfekt ausgehärtet ist, wählen Sie diese oder eine niedrigere Tintendichte im Dropdown-Menü der Tintendichte aus. Wählen Sie nie eine Tintendichte mit Aushärtungsfehlern.
    Wenn kein Tintendichte-Streifen vollständig ausgehärtet ist oder die für Ihre Anwendung bevorzugte Tintendichte nicht ausgehärtet ist, wählen Sie im Menü der Tintendichte KEINE aus. Der Assistent erzeugt dann einen weiteren Testdruck mit unterschiedlichen Einstellungen.
  2. Wenn Sie eine zufriedenstellende Tintendichte gefunden haben, müssen Sie die optimale Menge an Optimizer für diese Tintendichte auswählen.
    Sehen Sie sich im ausgewählten Tintendichte-Streifen den Druck im Abschnitt B an, um die optimale Menge an Optimizer zu bestimmen. Sehen Sie sich den Farbverlauf, die Farbabschnitte und die glatten Flächenfüllungen an. Wenn verschiedene Optimizer-Stufen die gleiche Leistung erbringen, empfiehlt es sich, die geringste Menge auszuwählen, die keine Mängel aufweist.
    Wenn keine Menge an Optimizer eine zufriedenstellende Leistung mit der ausgewählten Tintendichte liefert, sehen Sie sich die benachbarten Tintendichten an (in der Regel niedrige, aber in einigen wenigen Fällen auch höhere). Erwägen Sie, die ausgewählte Tintendichte zu ändern, wenn es eine Kombination ohne Mängel gibt. In diesem Fall müssen Sie auch die Tintendichte im Dropdown-Menü ändern.
  3. Sobald Sie eine zuverlässige Kombination von Tintendichte und Optimizer gefunden haben, klicken Sie auf Weiter, um das ausgewählte Druckmaterial und die Druckbedingung hinzuzufügen. Sie können beides umbenennen. In einigen Fällen werden mehrere Druckbedingungen gleichzeitig angeboten. Sie können die Optionen deaktivieren, an denen Sie nicht interessiert sind.
  4. Es empfiehlt sich, nach Abschluss des Assistenten sofort eine Farbkalibrierung durchzuführen, damit der Kalibrierungsprozess die ausgewählte Tintendichte bewältigen kann.
  5. Das neue Profil ist jetzt in Internal Print Server enthalten. Sie können Ihre eigenen Testdrucke erstellen oder ein ICC-Profil mit der RIP-Software erzeugen.
Hinweis:
Wenn Sie andere Druckbedingungen benötigen oder die derzeit im neuen Profil verfügbaren ändern möchten, können Sie im Menü Druckmaterial die Option Bearbeiten auswählen.

Bearbeiten eines Druckmaterialprofils

Das Bearbeiten eines Profils dient mehreren Zwecken.
  • Sie können einem bestimmten Druckmaterial einen beliebigen Namen zuweisen.
  • Sie können das Profil genau an die Eigenschaften des Druckmaterials anpassen.
  • Sie können das Profil an die vorgesehene Verwendung (von Druckausgaben mit höchster Qualität bis zu schnellen Produktionsausgaben) des Druckmaterials anpassen.
Wenn Sie die Einstellungen in einem benutzerdefinierten Druckmaterialprofil ändern möchten, klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Bearbeiten. Dies ermöglicht es Ihnen, alle wichtigen Einstellungen im Druckmaterialprofil zu ändern. Dieses Verfahren wird nur für fortgeschrittene Benutzer empfohlen.
Hinweis:
Sie können nur die Profile ändern, dass Sie selbst erstellt haben. Die von HP mitgelieferten Profile können nicht geändert werden.
  1. Wählen Sie im oberen Bereich des Fensters zum Bearbeiten des Druckmaterials die Druckmaterialkategorie und den Namen des spezifischen Druckmaterialprofils aus, das Sie bearbeiten möchten.
    Hinweis:
    Allgemeine Profile können nicht bearbeitet werden.
  2. Wählen Sie im mittleren Bereich des Fensters die Anzahl der Durchläufe, die Anzahl der Farben und Tintendichte aus. Geben Sie der Kombination anschließend einen Namen, damit sie im Dialogfeld „Drucken“ angezeigt wird.
  3. Ändern Sie im unteren Teil des Fensters die Einstellungen für Ihre benannte Kombination. Drücken Sie Update print mode (Druckmodus aktualisieren), wenn Sie eine bereits vorhandene benannte Kombination ändern möchten.
Um ein extrem optimiertes Profil für einen bestimmten Zweck und ein bestimmtes Druckmaterial zu erhalten, müssen Sie möglicherweise noch weitere Einstellungen anpassen. Für ein ausgewogenes Profil empfiehlt sich die Verwendung des Assistenten zum Hinzufügen eines neuen Druckmaterials oder die Auswahl eines allgemeinen Profils.

Optimieren des Profils für höhere Druckgeschwindigkeit

Maßnahme

Reduzieren Sie die Anzahl der Durchläufe.

Mögliche Risiken und Kompensationen

  • Risiko: Schlechte Aushärtungsleistung.
    • Kompensation 1: Verringern Sie die Tintendichte um eine oder zwei Stufen bei jeder Stufe, auf der die Anzahl der Durchläufe reduziert wird.
      Beispiel: Für die meisten vorderseitig beleuchtbaren Materialien gilt: 6-Durchg. 100 % Tinte > 4-Durchg. 80 % Tinte > 3-Durchg. 60 % Tinte.
    • Kompensation 2: Erhöhen Sie leicht die Zufuhr der Trocknungsluft, um geringfügige Aushärtungsartefakte zu eliminieren.
    • Kompensation 3: Erhöhen Sie die Aushärtungstemperatur, wenn Sie keine Kompensation gegenüber der Tintendichte wünschen.
      Hinweis:
      Dies ist nur bei Druckmaterialien möglich, die bei höheren Temperaturen keine thermischen Verformungsmängel aufweisen.
  • Risiko: Wenn Sie die Anzahl an Durchläufen reduzieren (auf 4 oder weniger), werden möglicherweise einige Artefakte wie Körnung, Randbeschnitt oder Zusammenfluss sichtbar. Mit den folgenden Einstellungen können diese Artefakte bis zu einem gewissen Umfang kompensiert werden:
    • Kompensation 1: Verringern Sie die Tintendichte wie oben beschrieben.
    • Kompensation 2: Erhöhen Sie den Tintenfüllstand vom Optimizer in 2 %-Schritten für jede Stufe, auf der die Anzahl der Durchläufe reduziert wird.
      Beispiel: 6-Durchg. 12 % Optimizer > 4-Durchg. 14 % Optimizer.
    • Kompensation 3: Erhöhen Sie Leistung der die Trocknungslampe in 10 %-Schritten für jede Stufe, auf der die Anzahl der Durchläufe reduziert wird.
      Beispiel: 6-Durchg. 50 % Leistung > 4-Durchg. 60 % Leistung.

Optimierung für optimale Druckqualität bzw. breiteste Farbskala

Aktionen

  • Verwenden Sie einen Tintensatz mit 6 Tinten.
  • Erhöhen Sie die Anzahl der Durchläufe.
  • Erhöhen Sie die Tintendichte.

Was zu beachten ist

  • Ein Tintensatz mit 6 Tinten ermöglicht reibungslose Übergänge. Verwenden Sie immer diese Option für eine optimale Druckqualität.
  • Verwenden Sie einen Druckmodus mit 8 Durchläufen, um bei vorderseitig beleuchtbarem Druckmaterial eine optimale Druckqualität zu erreichen.
  • Verwenden Sie einen Druckmodus mit 14 oder 18 Durchläufen, um bei rückseitig beleuchtbarem Druckmaterial und Textilstoffen eine optimale Druckqualität zu erreichen.
  • Bei einer hohen Anzahl an Durchläufen kann das Druckmaterial über 100 % Farbsättigung aufweisen (Beispiel: 130 % vorderseitig beleuchtbar, 300 % rückseitig beleuchtbar). Höhere Tintendichten können Farbskala und Farbsättigung erhöhen. Bei rückseitig beleuchtbaren Materialien nimmt die Opazität der bedruckten Bereiche zu.
Hinweis:
Dies ist stark vom Druckmaterial abhängig.

Optimierung für Farbverbrauch

Aktionen

  • Reduzieren Sie die Tintendichte.
  • Verwenden Sie einen Tintensatz mit 4 Tinten.

Was zu beachten ist

  • Durch die Reduzierung der Tintendichte reduzieren Sie normalerweise die Farbskala und die Farbsättigung.
  • Eine niedrigere Tintendichte kann eine niedrigere Anzahl an Durchgängen ermöglichen.
  • Ein Tintensatz mit 4 Tinten kann den gesamten Farbverbrauch senken, da helles Cyan und helles Magenta für den Druck nicht verwendet werden.
    Hinweis:
    Etwas Tinte wird noch von jedem Druckkopf verwendet, um eine fehlerfreie Funktionsweise des Druckkopfs zu ermöglichen.
  • Ein Tintensatz mit 4 Tinten ist gegenüber einigen Druckqualitätsproblemen (z. B. der Konturierung) weniger widerstandsfähig.

Empfohlene Geschwindigkeiten pro Druckmaterialsorte

Empfohlene Tintendichten pro Druckmaterialsorte

Optimieren der Farbausgabe

  1. Überprüfen Sie den Farbkalibrierungsstatus des Druckmaterials, und führen Sie die Kalibrierung bei Bedarf durch, indem Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Farbkalibrierung klicken. Siehe DruckerkalibrierungDruckerkalibrierung.
  2. Erstellen Sie ICC-Profile für Ihr Druckmaterial. Anleitungen dazu finden Sie in der RIP-Dokumentation.

Entfernen eines Druckmaterialprofils

Um ein Druckmaterialprofil aus dem Drucker zu entfernen, klicken Sie in Internal Print Server auf Druckmaterial > Entfernen. Wählen Sie dann die Kategorie und die Sorte des Druckmaterials aus, das Sie aus der Liste entfernen möchten.

Festlegen der Wagenträgerposition

Die Position des Wagenträgers bestimmt den vertikalen Abstand zwischen den Druckköpfen und der Einzugsfläche. Ist der Abstand zu groß, wird die Druckqualität beeinträchtigt. Bei einem zu kleinen Abstand können die Druckköpfe das Druckmaterial berühren, und es kann zu Verschmierungen oder Beschädigungen kommen.
  • Die Position zum Laden des Druckmaterials wird nicht zum Drucken verwendet. Sie ist für das Laden von Druckmaterial oder für Wartungsmaßnahmen vorgesehen.
  • Die benutzerdefinierte Position wird für dicke Druckmaterialien oder für Druckmaterialien, die sich bei Erhitzung geringfügig wellen, verwendet.
    Hinweis:
    Versuchen Sie unbedingt, Knitterstellen oder Wellungen zu vermeiden. Verwenden Sie daher knitterfreies und nicht wellendes Druckmaterial oder einen langsameren Druckmodus, in dem Sie die Trocknungs- und Aushärtungsleistung verringern können.
    Wir empfehlen, die benutzerdefinierte Position auf die Dicke des Druckmaterials festzulegen, plus 2 bis 3 mm für Druckmaterial, das knittert oder plus 1,5 bis 2 mm für Druckmaterial, das nicht knittert.
  • Die normale Position ist für nicht gewellte Druckmaterialien bis zu einer Dicke von 0,4 mm geeignet.
  Warnung:
Halten Sie sich von den beweglichen Teilen des Druckers fern, bis der Wagenträger seine neue Position erreicht hat.
  Vorsicht:
Ändern Sie nicht die Wagenträgerposition, solange die Reinigungsrolle deplatziert ist.


Land/Region: Flag Schweiz

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