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HP Desktop PCs - Prävention einer Überhitzung des Computers

Ein Wärmestau kann bei Computern generell Probleme verursachen. Wenn die Temperaturen innerhalb des Computergehäuses über 35 °Celsius steigen, erhöht sich das Risiko von Schäden an wichtigen internen Komponenten erheblich. Die häufigste Ursache für die Erhitzung des Computers ist die Ansammlung von Staub im Computer. Dieses Dokument beschreibt, wie Sie das Auftreten von wärmebedingten Problemen verhindern.
Symptome von wärmebedingten Problemen und Ursachen für übermäßige Wärmeentwicklung
In der folgenden Liste werden einige der Probleme beschrieben, die durch zu große Wärmeentwicklung im Computer verursacht werden:
  • Spiele reagieren während des Spielens nicht mehr.
  • Windows reagiert bei der Arbeit nicht mehr.
  • Lüfter innerhalb des Computers werden lauter, da sie sich schneller drehen, um die Wärme nach außen abzuführen.
  • Wenn der Computer gestartet wird, hält er manchmal mit einem schwarzen Bildschirm an und Windows wird nicht geöffnet. Windows reagiert gewöhnlich nicht mehr, wenn es geöffnet werden kann.
  • Maus und Tastatur reagieren nicht mehr.
  • Der Computer startet unvermittelt neu oder zeigt eine blaue Fehlermeldung an.
      Hinweis:
    Das Auftreten dieser Fehler ist nicht vorhersehbar. Wenn diese Fehler nur in einem Softwareprogramm auftreten, wird das Problem wahrscheinlich von diesem Programm verursacht und ist nicht wärmebedingt.
Die folgenden Ursachen können zu übermäßiger Wärmeentwicklung im Computer führen:
  • Staub im Inneren des Computergehäuses. Probleme mit Staub nehmen zu, wenn der PC auf einem Teppichboden steht.
  • Es wurde eine neue Komponente wie eine Festplatte hinzugefügt. Wegen der zusätzlichen Komponente muss die Stromversorgung mehr Leistung bieten und erzeugt mehr Wärme. Darüber hinaus strahlt die neue Komponente auch selbst Wärme ab und trägt so zur höheren Temperatur im Gehäuse bei.
  • Manche Lüfter werden im Lauf der Zeit möglicherweise langsamer und verschleißen. Dies ist abhängig von der Nutzung des PCs.
  • Hohe Raumtemperatur.
Bevor Sie mit der Fehlerbehebung beginnen
  Warnung:
Kinder und Haustiere dürfen nicht zugegen sein, da die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht.
  Warnung:
Die Kanten der Metallteile sind scharf. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht an Metallkanten im Inneren des Computers verletzen.
  Vorsicht:
Dieses Gerät enthält Komponenten, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt werden können. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Sie in einem Raum ohne Teppichboden arbeiten, eine elektrostatisch ableitende Unterlage verwenden (beispielsweise eine leitfähige Unterlage) und ein ESD-Armband tragen, das mit einer geerdeten Oberfläche verbunden ist.
Stellen Sie sicher, dass Ihnen Folgendes zur Verfügung steht:
  • Kreuzschlitz- oder Schlitzschraubendreher
  • Druckluftspray (erhältlich bei den meisten Computer- und Elektronikläden)
  • Kleine Taschenlampe
  • Schutzbrille
  • Staubmaske
Schritt 1: Testen des PCs bei abgenommener Abdeckung
Entfernen Sie die Seitenabdeckung des Computers, um zu sehen, ob die wärmebedingten Probleme auf diese Weise verschwinden. Damit bereiten Sie den Computer außerdem für die weiteren in diesem Artikel beschriebenen Verfahren vor.
  1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie das Netzkabel ab.
  2. Entfernen Sie die Schrauben der Seitenabdeckung.
    Abbildung : Beispiele für Schrauben der Abdeckung
    Beispiele für Schrauben der Abdeckung
  3. Entfernen Sie die Gehäusebleche oder die Abdeckung, um das Innere des Computers freizulegen.
  4. Verbinden Sie den Computer mit dem Stromnetz, schalten Sie den Computer ein.
      Vorsicht:
    Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper in das Innere des Computers eindringen; andernfalls drohen Beschädigungen.
  5. Führen Sie bei entfernter Abdeckung ein Softwareprogramm aus, das häufig nicht mehr reagiert, um zu testen, ob das Problem erneut auftritt.
    • Wenn das Problem nicht mehr auftritt, bildet sich im Computergehäuse wahrscheinlich zu viel Wärme. Befolgen Sie die Schritte im restlichen Dokument, um die Temperatur im Gehäuse zu senken.
    • Wenn die Probleme weiterhin auftreten, werden sie wahrscheinlich nicht durch Wärme verursacht.
Schritt 2: Überprüfen des Betriebs der Lüfter
Werfen Sie bei eingeschaltetem Computer einen Blick in dessen Inneres und machen Sie die Lüfter ausfindig. Suchen Sie nach Lüftern in der Nähe der Lüftungsschlitze, um den Prozessor und um die Grafikkarte. Sie können dazu eine Taschenlampe einsetzen, es darf jedoch kein Gegenstand in den PC gelangen.
Abbildung : Position der Lüfter
Position der Lüfter
Wenn ein Lüfter sich nicht mehr dreht oder ein lautes Brummgeräusch von sich gibt, schalten Sie den Computer aus und ersetzen Sie den Lüfter. Verwenden Sie den Computer nicht, wenn ein Lüfter nicht ordnungsgemäß funktioniert, da der Wärmestau möglicherweise andere wichtige Komponenten beschädigt.
Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, wenn Sie festgestellt haben, dass alle Lüfter ordnungsgemäß funktionieren.
Schritt 3: Reinigen des Computers
Um einige der Komponenten im Inneren des Computers hat sich möglicherweise Staub angesammelt. Der Staub verstopft die kleinen Luftkanäle zwischen den Metallflächen und hält die Wärme wie eine Decke. Befolgen Sie die nachstehenden Schritte, um den Staub zu entfernen:
  Warnung:
Setzen Sie eine Schutzbrille und eine Staubmaske zum Schutz der Augen und Nasenschleimhäute auf, wenn Sie den Staub mit Druckluftspray entfernen.
  1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie das Netzkabel ab.
  2. Säubern Sie alle Lüftungsschlitze, besonders um das Netzteil herum.
    Abbildung : Netzteillüftungsschlitze
    Netzteillüftungsschlitze
    • Blasen Sie mit Druckluftspray Staub von den Innenteilen des Netzteils.
    • Wenn ein kleiner Staubsauger zur Verfügung steht, verwenden Sie die Düse, um Staub aus den äußeren Lüftungsschlitzen zu entfernen.
      Abbildung : Entfernen von Staub aus den Lüftungsschlitzen auf der Außenseite
      Entfernen von Staub aus den Lüftungsschlitzen
        Vorsicht:
      Säubern Sie das Computerinnere nicht mit einem Staubsauger. Hierdurch kann der Computer beschädigt werden.
  3. Entfernen Sie Staub aus dem Inneren des Computers. Verwenden Sie Druckluftspray, um die Komponenten im Inneren des Computers von Staub zu befreien.
  4. Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, bringen Sie die Abdeckung wieder an.
  5. Schließen Sie das Netzkabel an und schalten Sie den Computer ein. Verwenden Sie den Computer wie gewohnt, um zu ermitteln, ob die wärmebedingten Probleme weiterhin auftreten. Wenn weiterhin Probleme bestehen, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Schritt 4: Sicherstellen, dass ausreichend Platz für ordnungsgemäße Belüftung ist
Es ist sehr wichtig für das System, dass die Workstation während des Betriebs ordnungsgemäß belüftet wird. Befolgen Sie diese Richtlinien, um eine ordnungsgemäße Belüftung sicherzustellen:
  • Sorgen Sie dafür, dass der Computer aufrecht auf einer stabilen und geraden Fläche steht.
  • Lassen Sie an der Vorder- und der Rückseite des Computers mindestens 15,25 cm Freiraum.
    Abbildung : Vorder- und Rückseite nicht abdecken
     Computer mit Luftzirkulation
  • Wenn der Computer in großen Höhen (über 1500 Metern) verwendet wird, sorgen Sie für ausreichende Kühlung des Computers. Die Obergrenze von 35 °C verringert sich etwa alle 300 Höhenmeter um 1 °C.
Schritt 5: Aufstellen des PCs in einem kühleren Raum
Eine etwas geringere Temperatur kann bereits ausreichen, um zu verhindern, dass eine Komponente ausfällt. Stellen Sie den Computer im Haus oder Büro in einem kühleren Raum auf. Falls dies nicht möglich ist, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Schritt 6: Aktualisieren des BIOS
Nach der Veröffentlichung eines Computers stellt HP regelmäßig Aktualisierungen für das BIOS und andere Komponenten bereit. Aktualisieren des BIOS kann helfen, Probleme durch Wärmeentwicklung in Ihrem PC zu beheben. Siehe die Anweisungen in HP Desktop PCs – Aktualisieren des BIOS.
Schritt 7: Einbauen eines zusätzlichen Lüfters
In den meisten Computergeschäften können Sie Gehäuselüfter kaufen. Eine für Heimcomputer besonders geeignete Bauform ist der Slot-Lüfter. Er kann in einem Steckplatz neben der Grafikkarte montiert werden. Er führt die heiße Luft von der Grafikkarte ab und verringert die Lufttemperatur im Gehäuse.
Der Einbau des Lüfters hängt davon ab, welcher Typ gekauft wurde. Nachdem Sie den Lüfter gemäß den Anweisungen montiert haben, bringen Sie die Gehäuseabdeckung wieder an, schließen Sie das Netzkabel an und schalten den PC ein. Verwenden Sie den Computer wie gewohnt, um zu ermitteln, ob die wärmebedingten Probleme verschwinden.
    Abbildung : Vom Slot-Lüfter abgeführte Wärme
    Vom Slot-Lüfter abgeführte Wärme
  1. Grafikkarte
  2. Slot-Lüfter
Schritt 8: Überprüfen des Systems auf Hardwarefehler
Wenn nach dem Anbringen der Seitenabdeckung weiterhin Probleme auftreten, ist möglicherweise eine Hardwarekomponente beschädigt. Testen Sie den PC, um festzustellen, ob eine Hardwarekomponente, z. B. Speicher, Prozessor oder Grafikhardware, defekt ist. Die meisten HP-Desktop-Computer verfügen über eine Diagnosesoftware zum Überprüfen auf Hardwarefehler. Weitere Informationen finden Sie unter einem der folgenden Themen:
Wenn Hardware defekt ist, ersetzen Sie die schadhafte Komponente oder kontaktieren Sie HP, um weitere Hilfestellung zu erhalten.

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